8-Millionen-Projekt

Neues Biomasseheizwerk in Spillern nimmt Betrieb auf

Das EVN-Biomasseheizwerk in Spillern wurde in Betrieb genommen – zur kommenden Heizsaison wird es die Fernwärmeversorgung der Gemeinde übernehmen.
Niederösterreich Heute
06.04.2026, 09:00
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"Mit der Inbetriebnahme dieser modernen Anlage wird ein starkes Zeichen für regionale, umweltfreundliche Wärmeversorgung gesetzt. Projekte wie dieses verbinden Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Vorteile für die Region – erneuerbare Energie aus der Heimat zahlt sich aus", so Landtagsabgeordneter Christian Gepp.

Die Anlage verfügt über einen 5 Megawatt‑Biomassekessel und ist Teil einer Gesamtinvestition von rund 8 Millionen Euro. Das Heizwerk wird ausschließlich mit regionalem Waldhackgut betrieben. Damit werden Transportwege reduziert, lokale Wertschöpfung gestärkt und die CO2‑Bilanz der regionalen Wärmeversorgung verbessert.

"Wichtiger denn je"

"Ich freue mich, dass unser Biomasseheizwerk nun läuft und die Fernwärmeversorgung von Spillern übernehmen kann. Gerade in der aktuellen globalen Situation ist die heimische Energieversorgung wichtiger denn je", zeigt sich Bürgermeister Thomas Speigner begeistert.

Im vergangenen Herbst wurde die Fernwärmeverbindungsleitung zwischen Spillern und Stockerau fertiggestellt. Das dadurch verbundene Fernwärmenetz erstreckt sich inzwischen auf eine Länge von über 20 Kilometer.

"Sichere Wärmeversorgung für Gemeinde"

"Der Ausbau unserer Naturwärmenetze in Niederösterreich ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Die Reduktion der Abhängigkeiten von Energielieferungen aus dem Ausland ist das Gebot der Stunde. Mit der Inbetriebnahme schaffen wir eine sichere Wärmeversorgung für die Gemeinde und werden auch weiterhin in die Erweiterung investieren", erklärt EVN Vorstandsdirektor Stefan Szyszkowitz.

Langfristig ist eine Verbindung mit dem Naturwärmenetz Korneuburg geplant. Durch den gemeinsamen Betrieb mehrerer Biomasseanlage lassen sich Verbrauchsspitzen ausgleichen und Wartungsarbeiten besser überbrücken – ohne auf Gasersatzkessel zurückgreifen zu müssen. Das steigert die Effizienz und verbessert die CO2-Bilanz des gesamten Naturwärmenetzes.

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