Im Bereich der Gartengasse finden an den Wochenenden nach Ostern Arbeiten am Unterführungsobjekt statt. Zwischen 10. und 20. April 2026 werden die bestehenden Hilfsbrücken ausgebaut. Während dieser Zeit kommt es zu Fahrplanänderungen und örtlichen Einschränkungen.
"Damit Reisende und Güter pünktlich und sicher auf der klimafreundlichen Schiene unterwegs sein können, benötigen Bahnstrecken einen regelmäßigen Service. Ein moderner Bahnbetrieb braucht zusätzlich zu zeitgemäßen Bahnhöfen und Haltestellen auch eine Eisenbahninfrastruktur, die auf dem neusten Stand der Technik ist", teilen die ÖBB in einer Aussendung mit.
Auf diese Weise werden "weiterhin sichere und zuverlässige Betriebsabläufe gewährleistet". Um das Unterführungsobjekt bei der Gartengasse fertigzustellen, finden von 10. bis 20. April Arbeiten in Gumpoldskirchen statt, bei denen die vorübergehend notwendigen Hilfsbrücken ausgebaut werden.
Für den Neubau der Unterführung war es notwendig, sogenannte Hilfsbrücken auf den Südbahngleisen einzubauen, um den Zugverkehr während der gesamten Bauzeit ohne Unterbrechung aufrechterhalten zu können. Unter diesem temporären Tragwerk entstand schrittweise die neue Unterführung inklusive der endgültigen Eisenbahnbrücken.
Im Rahmen der abschließenden Arbeiten werden die Hilfsbrücken nun an den beiden Wochenenden von 10. bis 13. April sowie von 17. bis 20. April – jeweils von Freitagabend bis Montagfrüh – wieder ausgebaut.
Von Freitag, 10. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 13. April, 00:35 Uhr, sowie erneut von Freitag, 17. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 20. April, 00:35 Uhr, steht jeweils ein Gleis nicht zur Verfügung. Dadurch kann der betroffene Bahnsteig in der Haltestelle nicht genutzt werden, was zu einer Ausdünnung des Schnellbahnverkehrs führt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Mödling und Pfaffstätten eingerichtet.
Für die Durchführung der Arbeiten ist es notwendig die Durchfahrt bei der Unterführung Gartengasse an den beiden Wochenenden zu sperren. Eine Umleitung wird eingerichtet.
Die ÖBB seien bemüht, "Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen und Warnsignale nicht vermieden werden können. Um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, ist es notwendig und sinnvoll auch in der Nacht zu arbeiten. Durch die Maßnahmen wird die Qualität der Schieneninfrastruktur gewährleistet. Eine entsprechende Information über die Arbeiten wurde auch an die Anrainer:innen versendet".
An mehr als 100 großen und kleinen Projekten arbeitet die ÖBB-Infrastruktur AG derzeit entlang der Südstrecke, einem Teil des Baltisch-Adriatischen Ostee-Adriatisches Meer Korridors. 200 Kilometer Bahnlinie werden modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut. 80 km neue Tunnel und 150 neue Brücken errichtet.