Das neu geplante Begegnungszentrum vorm Linzer Dom soll Menschen zum Verweilen einladen. Um es richtig gemütlich zu machen, überlegt die Diözese nun, auch ein kleines Café zu installieren. Bischofsvikar Johann Hintermaier kann sich vorstellen, dort etwa Kalt- und Warmgetränke auszuschenken.
Der Bau soll bis 2024 fertig sein. Anlass dafür ist das 100-Jahr-Jubiläum des Linzer Mariendoms. "Wir müssen auf die Menschen zugehen und einen leicht überwindbaren Zugang zum Dom schaffen. Bisher gibt es nur zwei Optionen: Entweder die Leute bleiben vor dem Dom oder gehen hinein", erklärt Hintermaier gegenüber "Heute".
Das Zentrum umfasst 120 Quadratmeter. Der Raum ist ebenerdig und barrierefrei Richtung Domplatz hin offen und lädt ein, den Mariendom zu besuchen. Es wird auch als Treffpunkt für Domführungen, Kartenverkaufsstelle und als Empfangsbereich für Veranstaltungen im Dom und am Domplatz geplant.
Das Begegnungszentrum soll auch Platz für Veranstaltungen bieten. "Natürlich müssen diese zum Dom passen", sagt der Bischofsvikar. Das Mobiliar ist flexibel. "Es können Stehtische, normale Tische mit Sesseln oder nur Stühle aufgestellt werden."
Kosten wird der Umbau rund 3,5 Millionen Euro. Die Finanzierung übernimmt die Diözese gemeinsam mit der Dompfarre. Das Projekt wurde am 28. November im Gestaltungsbeirat der Stadt Linz diskutiert, positiv beurteilt und für die weiteren behördlichen Schritte freigegeben. Geplante Fertigstellung ist im Frühjahr 2024 zum 100-jährigen Jubiläum der Weihe des Mariendoms.
Frostige neun Grad hat es derzeit in Österreichs größter Kirche. Geheizt wird im Linzer Mariendom seit 2017 nur mittels einer Sitzheizung, diese spielt aber alle Stückerln.
"Grundsätzlich wird sie nur während Gottesdiensten eingeschaltet", erklärt Dom-Sprecherin Martina Noll gegenüber "Heute". Und auch dann heizt sie die Sitze nur auf, wenn der Platz auch wirklich besetzt ist. "Heute" berichtete.