Am Salzburger Flughafen stehen die neuen Terminals für das Einreisesystem schon seit Monaten bereit. Ab Mittwoch (12. November) geht das System nun wirklich in Betrieb.
Für alle, die nicht aus der EU kommen, heißt es dann: Bei der Einreise müssen sie sich registrieren. Das bedeutet, sie müssen ihre Fingerabdrücke abgeben, ein Foto vom Gesicht machen lassen und Fragen der Einreisebehörde beantworten. Das hat Flughafensprecher Alexander Klaus erklärt.
Wie der ORF berichtet, wird die neue Kontrolle aber nicht von einem Tag auf den anderen zu 100 Prozent umgesetzt. Klaus sagt: "Es wird EU-weit schrittweise eingeführt. Das bedeutet, dass nicht von heute auf morgen alle Drittstaatsankünfte zu 100 Prozent nach diesem System kontrolliert werden müssen, sondern es sind prozentuale Anteile."
Gerade am Anfang rechnet man mit Verzögerungen. "Wir haben eine Übergangszeit damit. Wie bei jedem neuen System ist es so, dass sich das Ganze über Monate einschleift und die Kinderkrankheiten quasi ausgemerzt werden", erklärt Klaus weiter.
Der Flughafen hat deshalb genug Terminals aufgestellt. Besonders bei größeren Reisegruppen, zum Beispiel Winterurlaubern aus Großbritannien, werden zusätzliche Bereiche für die elektronische Einreisekontrolle vorbereitet.