Der Donnerstag beginnt an der Alpennordseite regional mit etwas Schneefall, welcher am Vormittag von Westen her vorübergehend abklingt. Die Sonne zeigt sich hier kaum. Am Nachmittag breitet sich im Westen neuerlich Schneefall aus. Dieser verstärkt sich gegen Abend, geht aber in Vorarlberg in der Folge unterhalb von 1.000 Meter in Regen über. Im Osten scheint am Vormittag noch die Sonne, längere Zeit sonnig bleibt es im Süden. Der Westwind weht an der Alpennordseite lebhaft.
"Von Donnerstagnacht bis Freitagvormittag ist mäßiger gefrierender Regen oder Schneeregen zu erwarten. Dabei besteht erhöhte Glatteisgefahr", teilen die Wetter-Experten von UBIMET in einer Aussendung mit. Für mehrere Bundesländer wurde die rote Warnstufe ausgegeben – davon betroffen sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich. Es wird vor starkem Schneefall und gefrierendem Regen gewarnt.
▶ Der Straßen- und Schienenverkehr kann vorübergehend zum Erliegen kommen.
▶ Fortbewegung kann besonders auf Nebenstraßen nahezu unmöglich werden.
▶ Stromleitungen können unter der Last des Eises reißen.
▶ Äste und kleine Bäume können durch Vereisung umknicken.
▶ Eisplatten oder Eiszapfen können von Hausdächern oder Bäumen abrutschen bzw. abbrechen.
Es handelt sich hierbei um mögliche Auswirkungen, die von Wetterlage zu Wetterlage variieren können.
Im Video: Schnee kommt nach Österreich – wo es weiß wird
▶ Gehen Sie nach Möglichkeit nicht auf die Straße.
▶ Fahren Sie nicht mit dem Auto, solange die Straßen glatt sind.
▶ Stellen Sie sich auf massive Verspätungen von Bussen und Bahnen, teils auch auf Totalausfälle von öffentlichen Verkehrsmitteln ein.
▶ Machen Sie wegen der Gefahr von abbrechenden Ästen keine Waldspaziergänge.
▶ Vorsicht vor fallendem Eis: Ist ein Aufenthalt im Freien unvermeidlich, so halten Sie Abstand zu Dächern oder Hausfassaden und gehen Sie möglichst nicht unter eisbehangenen Bäumen hindurch.
Am Freitag schneit es an der Alpennordseite und im Nordosten zunächst häufig, im Westen fällt unterhalb von 1.200 bis 1.400 Meter Regen. Auch weiter östlich, etwa vom Innviertel bis in die Südoststeiermark mischt sich zu dem Schneefall vorübergehend auch Regen dazu, dort besteht auf den gefrorenen Böden Glatteisgefahr! Bis Mittag verlagern sich die Niederschläge in den Südosten, während diese im Norden und Westen nachlassen.
Der Samstag gestaltet sich an der Alpennordseite und nördlich der Alpen neuerlich zunehmend unbeständig, die Schneefallgrenze sinkt wieder bis in die Täler. Im Osten mischt sich in den tiefsten Lagen auch Regen dazu. Im Südosten scheint hingegen zeitweise die Sonne und nur vereinzelt ziehen dort Schneeschauer durch.
Am Sonntag überwiegen im Bergland und im Norden zunächst die Wolken, dazu schneit es von Vorarlberg bis ins Mostviertel. Im Tagesverlauf lässt der Schneefall nach, dazu lockern die Wolken etwas auf. Sonniger verläuft der Tag hingegen im Südosten. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten kräftig und eisig kalt aus Nordwest.