Lasset die Spiele beginnen! Am Sonntagabend luden die Salzburger Festspiele zum traditionellen Künstlerfest, also sozusagen zum inoffiziellen Festspielauftakt, in das Restaurant M32.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem rekordverdächtigen Bieranstich. Warum rekordverdächtig? Weil Daniela Ziegler – sie spielt erneut Jedermanns Mutter – und Regisseur Ersan Mondtag (Ariadne auf Naxos) nur einen Schlag brauchten, bis das Bier floss.
Eine Premiere war es für Intendantin Karin Bergmann bei ihrer Eröffnungsrede. "Lassen Sie den künstlerischen Spirit hier leben", so ihr Appell.
Die neue Buhlschaft Roxane Duran scheint das Leben in der Mozartstadt trotz der Proben jedenfalls zu genießen. Gleichzeitig ließ sie mit einem Geständnis aufhorchen: "Ich habe den Jedermann noch nie gesehen, auch nicht im Film."
Sie habe lediglich eine kurze Szene mit Christoph Luser aus dem Vorjahr gesehen. Dieser wird auch in diesem Jahr wieder den Guten Gesell und den Teufel spielen. Sein Auftritt 2025 dürfte Duran gefallen haben. Sie nannte die Szenen "gigantisch". Die neue Buhlschaft könne an das Stück völlig unbefangen herangehen. Sie würde es lediglich stören, dass sie sich das Stück nie selber anschauen könne.
Aufgrund der Temperaturen der letzten Tage hätten die Schauspieler bisher auf der klimatisierten Probenbühne gearbeitet. Nun soll es aber bald auf den Domplatz gehen.