Salzburg stimmt sich mit seiner neuen Intendantin Karin Bergmann an der Spitze auf einen abwechslungsreichen Festspielsommer ein: An drei Tagen, am 18., 19. und 24. Juli, wird intensiv gefeiert. Auf dem Programm stehen 78 Probeneinblicke, Workshops, Konzerte, Lesungen, Gesprächsformate, Ausstellungen und Führungen – viele davon bei freiem Eintritt.
Noch bevor sich der Vorhang hebt, öffnen die Festspiele ihre Häuser, Bühnen und Plätze. Besucher erhalten dabei die Möglichkeit, Musik, Theater und Kunst aus nächster Nähe kennenzulernen. Das Angebot richtet sich an Kulturinteressierte ebenso wie an Familien und junge Gäste. Die Veranstaltungen schaffen laut Festspiel-Präsidentin Kristina Hammer "Raum für Neugier, Austausch und gemeinsame kulturelle Erlebnisse". So werde die besondere Atmosphäre der Festspiele für alle spürbar.
"Niemand kann eine Sinfonie pfeifen. Es braucht ein ganzes Orchester, um sie zu spielen", sagt Renate Stelzl, die seit 20 Jahren den feierlichen Auftakt der Salzburger Festspiele gestaltet. Auch heuer wolle man dazu einladen, Bekanntes neu zu entdecken und Unbekanntes kennenzulernen.
Zu den Höhepunkten zählen besondere Einblicke hinter die Kulissen. So öffnet das Barockensemble Vox Luminis unter der Leitung von Lionel Meunier seine Generalprobe zur h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Die beiden regulären Konzerte im Rahmen der Ouverture spirituelle sind bereits ausverkauft – beim Eröffnungsfest gibt es nun die Gelegenheit, kostenlos bei der Probe dabei zu sein.
Am 18. Juli lädt das Ensemble der Kinderoper "King Arthur Junior" junge Besucherinnen und Besucher zwischen 6 und 13 Jahren zu einer Arbeitsprobe ein. Im Anschluss können sie dem Produktionsteam bei einer Frage-Antwort-Runde Einblicke in die Entstehung der Aufführung entlocken.