Zu Recht stolz präsentiert Madonna kurz vor Erscheinen ihres neuen Albums "Confessions II" am 3. Juli ihren Traumbody auf dem Cover der italienischen "Vogue". Ihre tiefe Liebesbeziehung zum Tanz, mit dem die Pop-Ikone auch ihrer Karriere begonnen hat, feiert sie nicht nur musikalisch, sondern auch mit einem freizügigen Foto-Shooting.
Wie schon bei ihrem ikonischen Album "Confessions on a Dance Floor" vor 21 Jahren setzt die Sängerin diesmal wieder auf sexy Corsagen, Stulpen und Accessoires, die Ballett und Disco gleichermaßen feiern. Mit 67 Jahren hat sie immer noch einen Traumkörper, um den sie jüngere Frauen beneiden.
Doch diese Fitness ist kein Zufall: "Ich tanze viel – sei es beruflich, in der Küche nach dem Abendessen oder gemeinsam mit meinen Kindern", verrät sie im Interview mit "Vogue". Dass diese Form des Ausdrucks die Weichen für ihren Ruhm gestellt hat, betont sie dabei auch. "Das Tanzen ebnete mir den Weg, jenem – wie ich es empfand – sehr prosaischen Leben im Mittleren Westen zu entfliehen. Es gab mir den Anlass, nach New York zu gehen und meine Träume zu verwirklichen."
Nach Jahrzehnten als Superstar hat Madonna auch die Wandlung der Musikbranche hautnah erlebt. "Wenn man heute einen Plattenvertrag anstrebt, denkt man darüber nach, wie viele Follower man hat", konstatiert sie. Für die Pop-Königin "ist das das Gegenteil von Kunstschaffen."
Obwohl sie die erotische Inszenierung auch mit Mitte 60 nicht scheut, gibt es eine andere Seite, die sie weniger vor sich herträgt: "Ich glaube nicht, dass sich viele Menschen wirklich für mein spirituelles Leben interessieren. Ich halte es sehr privat, weil es mir viel bedeutet. Doch genau dieser Teil hilft mir, die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Ohne ihn wüsste ich nicht, wie ich es so weit hätte bringen können".