Niederlage gegen England

Norwegen-Trainer weint nach WM-Aus: "So ist das Leben"

Nach der Niederlage gegen England ist Norwegens WM-Märchen vorbei. Trainer Stale Solbakken weinte nach dem Ausscheiden bittere Tränen.
Sport Heute
12.07.2026, 05:15
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Erling Haaland umarmte zum Abschied traurig Harry Kane, Trainer Stale Solbakken weinte beim Interview, die Fans spendeten ihren Helden lange Applaus: Mit Stolz, aber auch Tränen in den Augen verließen Norwegens Fußball-Helden nach dem bitteren Viertelfinal-Aus gegen England die WM-Bühne.

Auch gegen England hatten Haaland und Co. lange Zeit an einer Überraschung geschnuppert, gingen durch Andreas Schjelderup (36.) sogar in Führung, doch am Ende hieß es nach einem Doppelpack von Jude Bellingham (45.+2/93.) 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. "Die kleinen Unterschiede liefen heute nicht zu unseren Gunsten, aber so ist das Leben. Jetzt müssen wir erst einmal ein bisschen durchatmen", sagte Solbakken sichtlich bewegt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Daheim in Oslo hatten 135.000 Menschen beim Public Viewing bis weit nach Mitternacht vergeblich die Daumen gedrückt. Als die Niederlage feststand, schrieb das Dagbladet nur: "Das Abenteuer ist vorbei."

WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

Solbakken empfand aber bei aller Trauer auch Stolz. "Ich hoffe, dass der Sommer 2026 für alle in Ordnung war und dass wir gemeinsam etwas Gutes zustande gebracht haben. Wir hatten fantastische Unterstützung aus ganz Norwegen. Und wir sind dem Hype gerecht geworden. Darauf bin ich wirklich stolz", sagte der 58-Jährige.

Vor allem der Sieg gegen Brasilien mit Haalands Doppelpack im Achtelfinale (2:1) wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. "Wir haben nach der fantastischen Qualifikation gesagt, dass wir bei der WM noch eine Schippe drauflegen wollen. Das ist uns gelungen, die Jungs haben das geschafft", sagte Solbakken.

Nun aber muss sein Team die Heimreise antreten - was Solbakken so gar nicht gefiel. "Wir sind jetzt seit sechseinhalb Wochen zusammen. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass irgendjemand auch nur eine Sekunde gelangweilt war. Eigentlich würde ich ganz gerne noch weitermachen", sagte er. Doch das Märchen ist beendet.

{title && {title} } red, {title && {title} } 12.07.2026, 05:15
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen