Niederösterreich

Notarzt-Versorgung – wilder Streit zwischen SP und VP

Während SPÖ NÖ-Chef Hergovich vor einer Gefährdung der notärztlichen Versorgung warnt, ortet VPNÖ-Manager Zauner einen "Zickzack-Kurs" bei den Roten.
Erich Wessely
27.05.2026, 17:15
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"Wer an der notärztlichen Versorgung rüttelt, gefährdet das Vertrauen der Menschen", so Sven Hergovich Richtung Schwarz-Blau. Für ihn sei klar: Es dürfen keine Notarztstützpunkte geschlossen werden, "ohne mindestens gleichwertigen oder besseren Ersatz".

SPÖ NÖ-Chef Sven Hergovich
SPÖ NÖ

Die SP werde daher einen Antrag im Landtag einbringen. Sollte dieser abgelehnt werden, kündigt Hergovich weitere Polit-Schritte an: "Kein Sparen auf Kosten der Versorgung."

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"Höchste Notarzt-Versorgungsdichte"

Im Österreich-Vergleich habe NÖ mit den geplanten 21 Notarzteinsatzfahrzeugen für 1,7 Mio. Einwohner immer noch die höchste Notarzt-Versorgungsdichte aller Bundesländer, so der Konter der VP – ebenfalls im Zuge einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Ronald Wielach, Matthias Zauner (VP), Alexander Egger
VPNÖ

"Populismus statt Aufklärung"

Matthias Zauner wirft Landesrat Hergovich vor: "Sie betrieben Populismus statt Aufklärung." Eine Reform des nö. Gesundheitswesens sei notwendig.

Unterstützung erhielt er von Alexander Egger, ärztlicher Direktor des LK Scheibbs, und Ronald Wielach, Oberarzt und leitender Notarzt im LK Korneuburg. Dass es keine Einsparungen bei Akutversorgungen und Streichung von Stützpunkten ohne Ersatz geben soll, sei längst im Gesundheitsplan verankert, so Zauner.

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