Flieger musste notlanden

Notfall im Cockpit: Pilot von Display k.o. geschlagen

Nicht weit gekommen ist eine Boeing 737-700 der Southwest Airlines. Kurz nach dem Start brach das Überkopfdisplay (HUD) ab, der Pilot brach zusammen.
Nick Wolfinger
22.04.2026, 12:32
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Schockmoment über Las Vegas: Kurz nach dem Start einer Boeing 737-700 der US-Airline Southwest kommt es im Cockpit zu einem gefährlichen Zwischenfall. Während des Steigflugs löst sich ein sogenanntes Head-Up-Display und trifft den Kapitän mit voller Wucht am Kopf.

Pilot sah "Sterne"

Der erste Offizier reagiert geistesgegenwärtig und funkt sofort den Tower an. Seine dramatische Schilderung: Das Gerät sei während des Startlaufs heruntergekommen und habe den Kapitän hart getroffen. Der Pilot sei benommen gewesen, habe "Sterne gesehen" und sogar zu erbrechen begonnen.

Sofort wird ein Notfall erklärt. Die Maschine dreht um und kehrt zum Harry Reid International Airport zurück. Nur rund 17 Minuten nach dem Abheben setzt der Jet wieder sicher auf der Piste auf.

Ein sogenanntes "Head-up Display" (HUD) in einem Cockpit eines Linienflugzeuges (Symbolbild)
iStock

Keine Verletzten

An Bord geht alles glimpflich aus: Passagiere und Crew bleiben unverletzt. Der Kapitän wird im Rollstuhl aus dem Flugzeug gebracht und zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht.

Nach etwa eineinhalb Stunden am Boden hebt die Boeing erneut ab, diesmal mit Ersatzkapitän. Der Flug erreicht Reno schlussendlich mit rund zwei Stunden Verspätung.

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