Fan bei Leverkusen-Erfolg im DFB-Pokal wiederbelebt

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Nach gerade einmal einer Viertelstunde herrschte beim 3:1-Erfolg im Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Bayer Leverkusen und Union Berlin Stille. Aus einem traurigen Grund.

Auf der Haupttribüne in der BayArena war es im Sektor der Leverkusener zu einem medizinischen Notfall gekommen. Ein Fan hatte von Notärzten wiederbelebt werden müssen.

Der Fan ist daraufhin aus dem Stadion ins Krankenhaus gebracht worden. Doch noch während des Spiels kam die Entwarnung. Sein Zustand soll stabil sein.

Die Kunde vom medizinischen Notfall hatte sich schnell im Stadion verbreitet. Beide Fanlager hatten aus Respekt die Unterstützung und Schlachtgesänge eingestellt. Eine bedrückende Stimmung im Stadion.

Und ein tolles Zeichen der beiden Fanlager, nachdem in den vergangenen Tagen nur Hass-Plakate – vor allem gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp und den DFB – für Unverständnis gesorgt hatten.

Erst in der 43. Minute war dann wieder tosender Applaus durchs Stadion geschallt. Er galt den Ersthelfern, die die Tribüne verließen.

Schon davor hatten die Berliner die Führung durch Ingvartsen (39.) erzielt. Erst die gelb-rote Karte gegen Lenz (71.) brachte Leverkusen (ohne Baumgartlinger und Dragovic) zurück ins Spiel. Bellarabi (72.), Aranguiz (86.) und Diaby (91.) schossen Leverkusen ins Halbfinale. Das konnte auch Trimmel (in der 73. Minute eingewechselt) nicht verhindern.

Die Auslosung des Semifinals steigt am Sonntag.

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