Strebinger war Rapids einziger Held beim 1:4 in London, ohne seine Paraden wäre es wohl ein sehr empfindliches Debakel geworden für die B-Elf der Hütteldorfer. Trainer Kühbauer schonte die Leistungsträger, so kam auch der Wiener Neustädter zu seinem Comeback.
Vier Gegentore klingen zwar viel für einen Tormann, doch Kühbauer sollte sich bei seinem Schlussmann bedanken, denn er hielt Rapids "Joker" gegen Molde - die Tordifferenz - auf dem nötigen Level, sodass ein 1:0 gegen die Norweger reichen würde.
Die Rückkehr des 27-Jährigen zwischen den grün-weißen Pfosten startete denkbar unglücklich: Alexandre Lacazette zimmerte aus 25 Metern drauf, der Ball änderte auf halbem Weg seine Flugbahn, der Rapidler sah unglücklich aus - bitterer Rückstand schon nach zehn Minuten.
Beim 0:2 aus einem Eckball wurde Strebinger von seiner Defensive im Stich gelassen, den Goalie traf dabei keine Schuld. Vor dem 0:3 parierte der Rapid-Tormann noch großartig, Nketiah staubte ab. Das 1:4 war eigentlich ein Abseitstor. Arsenal spielte auf einen höheren Sieg, vor allem in der zweiten Hälfte erinnerte Strebinger an den Strebinger der vergangenen Saison, der Rapid sehr viele Punkte festhielt.
Trotz vier Gegentoren war es eine Kampfansage um die grün-weiße Nummer eins - Paul Gartler agierte in den letzten Spielen auch nicht immer glücklich - in dieser Form kann Strebinger Rapid sicher wieder helfen.