Fussball

Zu viel rotiert? "Andere hätten es auch schwer gehabt!"

Hat Rapid bei Arsenal zu viel rotiert? Das Ergebnis passt zwar für ein Finale gegen Molde, Didi Kühbauer steht trotzdem in der Kritik.
Phillip Platzer
04.12.2020, 06:49

Ausgerechnet im Highlight-Spiel gegen Arsenal schonte der Rapid-Trainer seine Leistungsträger. Mario Sonnleitner, Deni Alar oder auch die Talente Yusuf Demir und Lion Schuster standen in London auf dem Platz, hatten einen schweren Stand gegen die Gunners.

Es wurde "nur" ein 1:4, ohne die Top-Leistung von Goalie-Rückkehrer Richard Strebinger in der zweiten Hälfte hätte es auch viel schlimmer enden können. Kühbauer sieht sich bestätigt, sein Poker ging auf - im Endspiel gegen Molde reicht den Grün-Weißen ein 1:0-Sieg, weil man dann das bessere Torverhältnis hätte.

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"Wir haben aus guten Gründen rotiert, gegen Arsenal hätten es auch andere schwer gehabt. Wir haben noch viele Spiele in den nächsten zwei Wochen, da brauchen wir eine funktionierende Mannschaft. Wir haben nicht so diese Kadergröße, die außergewöhnliche Leistung, um bei Arsenal zu bestehen, die haben wir heute einfach auch nicht gebracht", sagt Kühbauer.

"Die Niederlage heute war verdient, wir haben nicht ins Spiel hineingefunden. Wir haben hinten nicht so verteidigt, wie man gegen Arsenal verteidigen muss. Wir haben uns das dann mit den zu einfachen Gegentoren selbst zerstört", erklärt der grün-weiße Coach.

Am Sonntag (14:30 Uhr) geht's gegen Hartberg weiter, dann wartet am Donnerstag (18:55 Uhr) das Finale gegen Molde um den Aufstieg in der Europa League.