"Nur" 1.240 Neuinfektionen, aber fast zwei Dutzend Tote

Die Lage auf den Intensivstationen entspannt sich weiter nicht.
Die Lage auf den Intensivstationen entspannt sich weiter nicht.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Zuletzt schwächten sich die täglichen Neuinfektionen tagelang ab. Das auch am Dienstag, allerdings explodierten die Todeszahlen regelrecht.

Die neue Woche startete am Montag mit 1.399 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden, dazu kam ein Toter sowie 839 hospitalisierte Patienten, darunter 219 auf der Intensivstation. Die Zahl ist zwar hoch, zeigte aber einen Rückgang gegenüber dem Montag der Vorwoche von rund 140 Fällen. Am Dienstag melden die Gesundheitsbehörden des Landes nun 1.240 Corona-Neuinfektionen. Am Dienstag der Vorwoche waren es noch 1.696 Neuinfektionen.

Die abgelaufene Woche hatte Österreich erstmals eine kleine Abschwächung der Corona-Zahlen gebracht, vier Tage lagen bei den täglichen Neuinfektionen jeweils leicht unter den Vergleichswerten der Vorwoche. Doch es gab mit über 2.600 Neuinfektionen innerhalb nur eines Tages auch einen neuen Negativrekord am Freitag. Sorgen bereitet weiter die Zahl der Hospitalisierten von weit über 800 und der Intensivpatienten von weit über 200.

Dramatisch gestiegene Todeszahlen

Was allerdings erschüttert: Die Todeszahlen unter den Coronakranken explodieren. Dramatisch viele, nämlich neun Tote, gab es bereits am Dienstag der Vorwoche, am heutigen Dienstag sind es bereits 22 in nur 24 Stunden. Insgesamt sind damit seit Ausbruch der Pandemie in Österreich 10.918 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben. Auch die Zahlen in den Spitälern steigen weiter an: Derzeit befinden sich 897 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, ein Zuwachs von 58 Patienten innerhalb von nur 24 Stunden. Davon werden 214 auf Intensivstationen betreut.

Neuinfektionen in den Bundesländern: 

Burgenland: 28
Kärnten: 37
Niederösterreich: 209
Oberösterreich: 293
Salzburg: 67
Steiermark: 99
Tirol: 104
Vorarlberg: 51
Wien: 352

Neue Regeln für Winter und Weihnachten

Am Montag präsentierte die Regierung das neue Corona-Konzept für den Wintertourismus in Österreich. Die Basis für diese Winterregeln ist der Drei-Stufen-Plan der Regierung, der sich auf die Auslastung der Intensivbetten konzentriert. Alle Details zum Stufenplan gibt's hier zum Nachlesen! Für Seilbahnen gilt die 3G-Regel, zudem herrscht in Seilbahnen eine FFP2-Maskenpflicht. Die 3G-Regel auch auf Weihnachtsmärkten umgesetzt. Die 3G-Kontrolle beim Skikartenkauf erfolgt direkt am Ticketschalter.

"Après Ski wie vor der Pandemie wird es nicht mehr geben", betonte Tirols Landeshauptmann Günther Platter. Er verwies darauf, dass je nach epidemiologischer Lage die jeweiligen Landesbehörden die Sperrstunde hier vorziehen können. So dürfte etwa in bestimmten Après-Ski-Bars nur bis 18 Uhr Party stattfinden. Weiters kündigte er scharfe Kontrollen durch die Polizei an. Was die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Bars betrifft, werde noch ein Konzept ausgehandelt.

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