Nur zwei von 123 Stockerl gingen nicht an Top drei

Die Formel 1 wird wieder zur Formel fad. Mercedes, Ferrari und Red Bull sind drückend überlegen, wie ein Blick auf die Podiums der letzten zwei Jahre zeigt.
Mercedes, Ferrari, Red Bull – und dann lange nichts. Das Leistungs-Gefälle in der Formel 1 wird von Jahr zu Jahr größer. Die drei Top Teams fahren vorneweg, die Konkurrenz kommt kaum hinterher.

Das zeigt ein Blick in die Statistik der letzten beiden Jahre. In 41 Rennen wurden 123 Stockerlplätze ausgefahren. Davon gingen nur zwei nicht an einen Piloten der drei Dominatoren-Teams – das sind magere 1,6 Prozent! Je einen Podestplatz fuhren 2017 Lance Stroll (Williams) und 2018 Sergio Perez (Force India) beim Grand Prix von Aserbaidschan ein.

Noch besorgniserregender: Seit der Einführung der V6-Hybrid-Motoren in der Saison 2014 gingen alle Siege in den seither 100 gefahrenen Rennen an Mercedes, Ferrari und Red Bull. Fünffach-Weltmeister Lewis Hamilton gewann gleich 51 Rennen, holte in diesem Zeitraum vier seiner fünf WM-Titel.

CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Diese Statistiken bringen Ross Brawn, den Berater der neuen Formel-1-Eigentümer Liberty Media, so richtig auf die Palme. "Nur zwei Stockerl von 123 Möglichkeiten ist inakzeptabel. Vor allem weil die technische und finanzielle Kluft immer größer wird", so der 64-Jährige. "Dieses Problem müssen wir bekämpfen. Davon hängt die Zukunft der Formel 1 ab."

Schon in der nächsten Saison gibt es aerodynamische Änderungen. Bis 2021 kann am Motoren-Reglement allerdings nichts verändert werden.

(Heute Sport)
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