Die Motoren bleiben in der Königsklasse des Motorsports bis Juni still. Das bestätigte am Montag Formel-1-Boss Chase Carey am Montag in einem offiziellen Statement.
Aktuell laute sein Plan, den Weltmeister 2020 in nur "15 bis 18 Rennen" zu ermitteln, schilderte der US-Amerikaner auf der Homepage der Formel 1.
Ursprünglich waren 22 Rennen geplant gewesen. Zuletzt wurde der Grand Prix von Aserbaidschan wegen der Coronavirus-Pandemie gestrichen. Auch der Klassiker von Monaco fiel der Lungenkrankheit Covid-19 bereits zum Opfer. Die Monegassen verzichten auf einen Nachholtermin. Ebenfalls abgesagt: Australien, Bahrain, Vietnam, China, Zandvoort, Barcelona.
Läuft im Kampf gegen das Virus alles nach Plan, soll laut aktuellem Stand also Mitte Juni gestartet werden.
Das bedeutet: Der Grand Prix von Österreich wäre in diesem Fall nicht betroffen. Das Spielberg-Rennen ist für 5. Juli angesetzt.
Die anschließende Sommerpause wurde übrigens gestrichen. Darum hätte die Formel 1 noch ein Zeitfenster, in denen abgesagte Grand Prix nachgeholt werden könnten.
Carey ist vorsichtig: "Im Moment kann niemand sicher sagen, wann sich die Situation verbessern wird. Wenn sie es tut, werden wir bereit sein, wieder Rennen zu fahren. Wir sind entschlossen, unseren Fans eine WM-Saison 2020 zu bieten."