Nur Rapid stimmte gegen möglichen Punkteabzug

Die Bundesliga führt neue Sanktionen. Im Extremfall werden bei Ausschreitungen künftig Punkte abgezogen. Eine Maßnahme, die Rapid ablehnt.
Seit Dienstag ist es amtlich: Bekommt ein Fußball-Klub seine Fans auf Dauer nicht in den Griff, werden ihm für die Folge-Saison Punkte abgezogen. Wie viele, hängt von der Schwere der Vergehen ab. Dieses Extrem-Szenario wurde am Dienstag auf der Klubkonferenz beschlossen ("Heute" berichtete). Der ÖFB muss den Strafenkatalog noch abnicken.

Die Vereine stimmten beinahe geschlossen für die neuen Sanktionen. Beinahe. Sturm Graz und Hartberg enthielten sich der Stimme. Nur Rapid war dezidiert dagegen. Aus gutem Grund. Die Hütteldorfer haben mit Abstand die meisten Fans, doch ein kleiner Bruchteil der grün-weißen Anhänger sorgte in den letzten Derbys immer wieder für Tumulte. Sie gaben schlussendlich den Ausschlag für die Verschärfung der Konsequenzen.

Klar ist: In erster Linie sollen die Vereine angespornt werden, Täter auszuforschen und diese selbst zur Verantwortung zu ziehen. Punkteabzüge sollen nur in letzter Konsequenz ausgesprochen werden.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Rapid kassierte auf der Ligakonferenz noch eine zweite Niederlage. Laut "Kurier" gab es die Idee, dass jeder Klub verpflichtend einen detaillierten Geschäftsbericht mit Finanzkennzahlen – so wie die Hütteldorfer – publizieren soll. Salzburg und Co. winkten ab.

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(red)

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