Nach vier zweiten Plätzen hat es Feuz endlich gepackt auf der Streif zu gewinnen. Doch ohne ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel wäre er diesen Triumph wohl losgeworden.
Nach den Stürzen von Ryan Cochran-Siegle und Urs Kryenbühl zog der Wind auf die Streif. Das Rennen dauerte fast vier Stunden, auf dem Hahnenkamm wurde es immer finsterer. Ein Abbruch wurde von Minute zu Minute wahrscheinlicher.
Die schlechte Sicht, der Wind und der viel zu weite Zielsprung - die Fortsetzung des Rennens nach Startnummer 23 wackelte gehörig. Doch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel kämpfte um ein Resultat.
Im Blick berichtet er: "Wenn ich gewollt hätte, dann hätte ich in diesem Fall einen Schweizer Sieg verhindern können. Aber das hätte Beat Feuz nach seiner grandiosen Leistung wirklich nicht verdient. Deshalb habe ich Renndirektor Hannes Trinkl am Telefon gesagt, dass wir mit allen Mitteln versuchen müssen, das Rennen bis zur Startnummer 30 fortzusetzen. Das hat zum Glück funktioniert."
Der Sieger ist überglücklich: "Als der Rennabbruch im Raum stand, habe ich mitbekommen, dass sich 'Schröcksi' enorm für mich eingesetzt hatte. Ich bin ihm deshalb enorm dankbar."