Noch wenige Jahre bevor Philipp Hansa (35) selbst bei Ö3 landete, saß er täglich selbst Hörer am Küchentisch und hörte Radiolegenden Robert Kratky und Andi Knoll dabei zu, wie sie Österreich im Ö3-Wecker aus den Federn holten. Dass er später einmal selbst neben Kratky moderieren würde, habe er damals nicht einmal ansatzweise gedacht, erzählte der Ö3-Moderator jetzt mit Host Lukas Riegler im Podcast "MINDGAMES".
Für den 35-Jährigen begann alles eher zufällig. Während seines BWL-Studiums entdeckte er eine Ausschreibung für ein Ö3-Sommerpraktikum – eine Bewerbung reichte aus, um für den damals 21-Jährigen eine Kettenreaktion ins Rollen zu bringen.
Als er damals erstmals auf bekannte Stimmen wie Tom Walek, Gernot Kulis und schließlich Robert Kratky traf, fühlte er sich "wie im Disneyland". Nur drei Jahre später folgte der große Karrieresprung: Hansa trat in die Fußstapfen von Knoll und wurde gemeinsam mit Kratky zur Ö3-Wecker-Stimme. "Das waren beides Vorbilder von mir und ich bin auch mit denen aufgewachsen," erzählt Hansa heute.
Doch genau das, löste beim Moderator einen sehr großen Druck aus: Er wollte "mithalten", genauso gut sein wie seine Vorbilder – oder zumindest seinen eigenen Platz neben ihnen finden. Vor allem Kratkys tägliche Art, Menschen positiv in den Tag zu begleiten, beeindruckt ihn bis heute - auch wenn dieser nicht mehr Teil des Wecker-Teams ist.
Auch nach fast 15 Jahren beim Sender ist er glücklich darüber, damals die Bewerbung geschickt zu haben: "Ö3 ist ein Lebensglück für mich. Das hat echt was verändert in mir."