Christoph Baumgartner wird Österreich bei der WM auf dem Platz schmerzlich fehlen. Doch obwohl seine Verletzung schwerer ist als zunächst angenommen, will der Offensivspieler seine Teamkollegen in den USA unterstützen.
Schon bei früheren Großturnieren gab es prominente "Glücksbringer" im ÖFB-Tross. Bei der WM 1990 war Herbert Prohaska nach seinem Karriereende als Betreuer mit dabei, bei der EURO 2024 unterstützte der verletzte Xaver Schlager das Team sogar aus dem Fanblock. David Alaba übernahm damals als "non playing Captain" eine wichtige Führungsrolle neben Teamchef Ralf Rangnick.
Eine ähnliche Rolle wird Baumgartner zwar nicht einnehmen können, dennoch will der 26-Jährige seiner Mannschaft nahe sein. "Er wird uns einen Push geben. Wir werden ihn auf dem Rasen jede Sekunde vermissen. Ihn kann man nicht eins zu eins ersetzen", erklärte Teamkollege Konrad Laimer.
Auch Romano Schmid, der Baumgartners Position im offensiven Mittelfeld übernehmen könnte, zeigt sich beeindruckt von dessen Reaktion auf die bittere Diagnose. "Manche Spieler fallen in ein tiefes Loch, aber er ist sofort da und möchte uns Kraft geben. Ich hätte die Bühne gerne mit ihm geteilt, weil er ein wichtiger Spieler für mich ist und mich geprägt hat", sagte der Werder-Legionär.
Wann Baumgartner zum Team in die USA stoßen kann, ist derzeit noch offen. Die Reise hängt vom Okay der Ärzte ab.