Vor dem Bundesliga-Duell der Münchner mit Arminia Bielefeld nahm der 34-jährige Trainer-Shootingstar zum Gesundheitszustand des ÖFB-Legionärs Stellung. Sabitzer hatte bereits im Champions-League-Gastspiel bei Dynamo Kiew (2:1) im Kader des deutschen Rekordmeisters gefehlt, war erst gar nicht in die Ukraine gereist.
Der 27-jährige Mittelfeldspieler habe sich eine Muskelverletzung an der Wade zugezogen, werde "einige Wochen" ausfallen, wie Nagelsmann verriet.
Ob Sabitzer im Kalenderjahr 2021 noch einmal für den deutschen Serienmeister aufläuft, ist unklar. Bis Weihnachten stehen inklusive Champions League noch sechs Spiele auf dem Programm. Das letzte am 17. Dezember gegen Wolfsburg.
Zuletzt stand Sabitzer für seinen schwachen Auftritt bei der überraschenden 1:2-Niederlage der Bayern in Augsburg in der Kritik, war damals bereits in der 52. Minute ausgetauscht worden. Danach übte auch Nagelsmann Kritik am ÖFB-Legionär. "In ihm steckt viel, viel mehr, als wir aktuell sehen. In Leipzig hat er es immer weltklasse auf dieser Position gemacht", meinte Nagelsmann damals.
In den nächsten Wochen ist der ÖFB-Star nun also kein Thema. Im Gegensatz zu Serge Gnabry, Jamal Musiala und Michael Cuisance. Die drei Bayern-Stars hatten sich seit dem Wochenende als ungeimpfte Kontaktpersonen eines Corona-Falls in Isolation befunden. Alle lieferten am Freitag aber einen negativen PCR-Test ab, dürfen deshalb ihre Quarantäne mit Mitternacht beenden. Und könnten am Samstagabend (18.30 Uhr) zum Einsatz kommen.
Die positiv getesteten Joshua Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting werden derweil noch länger ausfallen.