ÖFB-Routinier gibt sein Karriereende bekannt

Sebastian Prödl (r.) hat genug vom aktiven Fußball.
Sebastian Prödl (r.) hat genug vom aktiven Fußball.GEPA
Sebastian Prödl kämpfte lange um ein Comeback. Damit ist nun Schluss. Der 34-Jährige erklärte seine Laufbahn für beendet.

Am 29. Oktober 2019 verlor Sebastian Prödl mit seinem damaligen Klub Watford im englischen Liga-Cup auswärts gegen Everton mit 0:2. Was er damals nicht ahnen konnte: Es sollte seine letzte Partie als Fußball-Profi sein.

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Verletzungen und ein im Nachhinein unglücklicher Wechsel zu Udinese verhinderten weitere Einsätze. Nun zog Prödl einen Schlussstrich. Der 34-Jährige gab offiziell sein Karriereende bekannt.

"Mental ist es nicht einfach, das auszusprechen. Es war eine tolle Reise mit vielen Höhen und Tiefen", sagt Prödl, der 74 Länderspiele bestritt und bei zwei EM-Endrunden dabei war, zur APA.

"Nichts davon hat mich gereizt"

Bis zuletzt hatte der Steirer gehofft, doch noch einen Klub zu finden. "Es gab Angebote und Interessenten, aber nichts davon hat mich gereizt. Durch die Negativerfahrungen der letzten Jahre aufgrund von Verletzungen und Nicht-Berücksichtigungen habe ich die Lust und Energie verloren, mich noch einmal aufzupäppeln."

Prödl stand in seiner Karriere bei Sturm Graz, Werder Bremen, Watford und Udinese unter Vertrag. Größter Erfolg: 2009 gewann er mit Werder den DFB-Pokal und zog ins UEFA-Cup-Finale ein. 

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