Trotz des gelungenen WM-Starts sind die Sorgen im ÖFB-Lager groß. Stefan Posch war im Spiel gegen Jordanien mit einem Gegenspieler zusammengestoßen und blieb anschließend mit Schmerzen am Boden liegen. Beim 28-Jährigen besteht der Verdacht auf einen Kieferbruch.
Ein erstes Röntgen brachte noch keine eindeutigen Erkenntnisse. Deshalb soll nun ein CT Klarheit schaffen. Bestätigt sich die Diagnose, würde das für Posch aller Voraussicht nach das Aus bei der Weltmeisterschaft bedeuten.
Andreas Herzog betonte im ORF die große Bedeutung des Verteidigers für das Team von Ralf Rangnick: "Das wäre schon eine Schwächung. Wir brauchen ihn wegen seiner Aggressivität und Kopfballstärke."
Der frühere Teamspieler führte weiter aus: "Er gibt der Mannschaft über die rechte Seite viel Energie, läuft unermüdlich auf und ab. Im letzten Drittel ist er vielleicht nicht der große Dribbler, bereitet aber immer wieder Tore vor und ist bei Standardsituationen gefährlich. Er ist einer unserer besten Zweikämpfer. Gegen Argentinien wäre sein Ausfall ein großer Verlust."
Einen möglichen Ersatz hat Herzog bereits im Kopf: "Normalerweise wäre es Konrad Laimer. Er spielt bei Bayern München regelmäßig als Außenverteidiger. Gegen Jordanien hat er auf der Zehn gespielt, das war meiner Meinung nach nicht die Ideallösung."