Die mögliche Verlängerung von Konrad Laimer bei Bayern München wurde in den letzten Monaten medial ausgeschlachtet. Klar ist jedenfalls: Zunächst deutete alles auf eine schnelle Einigung hin, dann wurden die Gespräche aber kompliziert. Der Ausgang? Offen. Jetzt spricht der ÖFB-Star selbst über den Stand der Dinge, klärt über Falschmeldungen auf und deutet an, in welche Richtung es gehen soll.
Was sich der ÖFB-Star für eine Verlängerung erwartet? "Schlussendlich geht es immer um Wertschätzung. Dass die Leistung, die man in den letzten Jahren erbracht hat, auch anerkannt wird", erklärte Laimer während der Länderspielpause im Podcast "Servus, WM – We are from Austria".
Und wie jeder weiß: Wertschätzung äußert sich im Fußball immer anhand des Gehalts – und das beträgt beim Österreicher aktuell zwischen acht und zehn Millionen Euro. Und da liegt aktuell auch der Knackpunkt: Wie die "BILD" berichtete, fordert Laimer 15 Millionen Euro. Damit würde er beim Rekordmeister zu den Top-Verdienern aufsteigen – allerdings sollen die Sportchefs Max Eberl und Christoph Freund nicht dazu bereit sein, das Salär zu zahlen.
Die Gehaltsforderungen rechtfertigt der Österreicher allerdings Woche für Woche mit seinen Leistungen am Platz. In der aktuellen Saison mauserte sich der Verteidiger zum Stammspieler und absoluten Leistungsträger der Bayern. Auf die Frage, ob Laimer zuversichtlich sei bei den Bayern zu verlängern reagierte der ÖFB-Star verhalten. "Es würde wenig dagegen sprechen. Aber schauen wir mal", drückte der Fanliebling auf die Euphorie-Bremse. Ein klares Bekenntnis klingt jedenfalls anders.
Klar ist aber: Sowohl die sportliche Führungsebene als auch Trainer Vincent Kompany äußerten in der Vergangenheit ihre große Wertschätzung gegenüber dem Österreicher. Und: Auch Bayern-Patron Uli Hoeneß soll ein großer Fan des vielseitig einsetzbaren Dauerbrenners sein. Ob das für eine Verlängerung spricht? "Es spricht nicht dagegen auf jeden Fall", meint Laimer schmunzelnd.
Über die mediale Aufmerksamkeit um seine Verlängerung macht er sich jedenfalls keinen Kopf. "Es hat einmal ein kurzes Gespräch gegeben und seitdem wird eher mehr geschrieben, als die Dinge die wahr sind", klärt der Österreicher auf.