Es wird ernst! Am 17. Juni startet die österreichische Nationalmannschaft in die WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko. Auftaktgegner ist Jordanien – und genau deshalb wurde für das abschließende Testspiel der ÖFB-Auswahl Tunesien als Gegner ausgewählt.
Denn: Die beiden Teams haben eine ähnliche Spielanlage. "Die Mannschaften ähneln sich von der Spielweise, sind auf schnelle Konter ausgerichtet", erklärt Teamchef Ralf Rangnick – der nichts von einer "angezogenen Handbremse" hören will.
"Das geht bei uns gar nicht. Aber die Jungs sind clever, werden nicht Kopf und Kragen riskieren", weiß der Teamchef, dass so kurz vor der WM-Endrunde keiner seiner Spieler kopflos agieren wird. Und: Der Deutsche kündigte an, in Bestbesetzung zu beginnen.
"Es ist die Generalprobe. Da stellst du im Musical auch nicht die hin, die dann bei der Premiere nicht am Start sind. Es wird weitgehend die Elf sein, die gegen Jordanien spielt", offenbarte der Deutsche.
Fix scheint der Einsatz von ÖFB-Teamkapitän David Alaba. "Die Vorfreude ist riesig, die WM hat einen hohen Stellenwert. Wir wollen in einen Flow kommen, wollen unsere Ziele nicht nur erreichen, sondern Geschichte schreiben", so der Innenverteidiger. Wie es für den Österreicher nach seinem Aus bei Real Madrid nach der WM auf Klubebene weitergeht, ist derweil noch offen. Eines ist jedenfalls klar: Alaba macht sich keinen Druck. "Ich bleibe entspannt", erklärte er gelassen.