Österreich trifft im letzten Test vor der WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko im Happel-Oval auf Tunesien. Der Teamchef der Afrikaner, Sabri Lamouchi, lobte die ÖFB-Auswahl vor dem Duell in den höchsten Tönen – vor allem ein Mannschaftsteil hat es dem Franzosen besonders angetan.
Der Franzose zeigte sich bei der Pressekonferenz beeindruckt von den Qualitäten von Ralf Rangnicks Team. "Wir spielen gegen eine sehr starke, athletische Mannschaft mit direktem Spiel. Wir müssen bereit sein, zu laufen und viel zu leiden", erklärte Lamouchi.
Besonders die Spielweise, die vom deutschen Teamchef eingeführt wurde, gefällt dem ehemaligen französischen Nationalspieler. "Ich mag den Rhythmus und die Vertikalität des Spiels der Österreicher."
Neben den Führungsspielern David Alaba, Marko Arnautovic und Marcel Sabitzer hob der Tunesien-Coach vor allem das zentrale Mittelfeld des ÖFB-Teams hervor. Dort erkenne man laut Lamouchi besonders deutlich die Handschrift von Teamchef Ralf Rangnick. "Das Mittelfeldzentrum ist das Herzstück dieser Mannschaft, weil es die Philosophie von Trainer Ralf Rangnick widerspiegelt", so der Franzose.
Wie sein österreichischer Trainerkollege will auch Lamouchi im letzten Test kaum noch experimentieren. Der Tunesien-Coach kündigte an, mit einer Formation anzutreten, die jener beim WM-Auftakt sehr ähnlich sein wird.
"Die Aufstellung wird in etwa gleich sein. Dieses Spiel ist eine gute Gelegenheit, sich auf die WM vorzubereiten", erklärte der Franzose. Für Tunesien beginnt die Weltmeisterschaft am 15. Juni mit dem Duell gegen Schweden. Danach warten Japan (21. Juni) und die Niederlande (26. Juni).