"Kann ich nicht beeinflussen"

ÖFB-Teamkapitän Alaba spricht über Zukunftspläne

Die Spekulationen um David Alabas Zukunft reißen vor der Weltmeisterschaft nicht ab. Jetzt spricht der ÖFB-Kapitän über seine Zukunfts-Planungen.
Sport Heute
01.06.2026, 07:58
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David Alaba steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach dem Ende seines Vertrags bei Real Madrid ist der ÖFB-Teamkapitän ablösefrei zu haben – zahlreiche Vereine dürften ihre Fühler nach dem Abwehrchef ausstrecken. Festlegen auf einen neuen Arbeitgeber will sich der Innenverteidiger vor der Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko aber noch nicht.

Am Sonntag machte Alaba am ÖFB-Campus in Wien deutlich, worauf sein Fokus aktuell liegt. "In den letzten Tagen war ich wirklich zu 100 Prozent hier und kann mich voll auf die WM konzentrieren. Was in den nächsten Wochen passiert, kann ich nicht beeinflussen. Ich versuche, ganz im Hier und Jetzt zu sein", betonte der Innenverteidiger.

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ÖFB-Team rückt noch "enger zusammen"

Der 33-Jährige blickt der anstehenden Vereinssuche dennoch gelassen entgegen. "Entspannt", lautet sein Zugang zur offenen Zukunftsfrage. Viel wichtiger als Transfergerüchte ist für Alaba derzeit die Stimmung innerhalb der Nationalmannschaft. Wenige Tage vor dem ersten WM-Spiel spürt der Kapitän eine besondere Energie im Team.

"Man merkt in jeder Trainingseinheit und bei jedem Abendessen, wie geil die Stimmung ist, wie wir in diesen Tagen noch enger zusammenrücken. Die Vorfreude ist riesig", offenbart der Österreicher. Gleichzeitig sei allen bewusst, dass die entscheidende Phase nun beginnt. "Wir haben eine gewisse Lockerheit, die wichtig ist, doch wir wissen auch, dass es schön langsam losgeht", so der Innenverteidiger.

Nach schwieriger Saison zurück im Rhythmus

Die vergangene Spielzeit verlief für Alaba nicht nach Wunsch. Auch wegen mehrerer Verletzungen kam der Wiener für Real Madrid lediglich auf 16 Pflichtspieleinsätze. Zum Saisonende konnte der Defensiv-Allrounder aber wieder Spielpraxis sammeln. Im Mai absolvierte er eine Partie über die volle Distanz, bei seinem Abschiedsspiel gegen Athletic Bilbao stand er 70 Minuten auf dem Feld.

"Sicher hätte ich lieber mehr gespielt, trotzdem haben die zwei Spiele gutgetan, um in meinen Rhythmus zu kommen", schildert Alaba. Vor dem Turnier in Nordamerika fühlt sich Österreichs Kapitän jedenfalls bestens vorbereitet. "Ich habe in den letzten Monaten sehr gut und hart gearbeitet und immer wieder Extraschichten eingelegt, damit ich mein Niveau halte und auf einem Level bin, das ich mir vorstelle."

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