Im spektakulären WM-Stadion von Los Angeles hielt das ÖFB-Team streckenweise gut mit dem amtierenden Europameister mit, am Ende waren es aber die Treffer von Mikel Oyarzabal (36., 89.) und Pedro Porro (66.), die für klare Verhältnisse gesorgt hatten und für Rot-Weiß-Rot das WM-Aus bedeuteten.
Übrig bleibt, dass die Kicker von Coach Ralf Rangnick erstmals seit 1954 ein K.o.-Spiel bei einer WM bestritten. Dieses ging aber freilich verloren. Immerhin waren die erstmalige WM-Teilnahme seit 1998 und der erste WM-Sieg seit 1990, das 3:1 gegen Jordanien, gelungen.
"Die sind besser als wir, sind der verdienter Sieger. Glückwunsch an Spanien.", zeigte sich Österreichs Mittelfeld-Star Marcel Sabitzer als fairer Verlierer. "Wir haben 20 Minuten lang einen guten Start, gute Momente. Aber in Kleinigkeiten, der letzte Pass, da fehlt uns die Qualität, um weiterzukommen.", analysierte der Legionär von Borussia Dortmund dann. Man habe "versucht, es kompakt zu lösen", meinte Sabitzer. Aber: "Grundsätzlich waren sie einfach besser.."
Trotzdem blickte Sabitzer auf eine denkwürdige WM zurück: "Wir haben sicher Massen bewegt in Österreich. Aber so kurz nach dem Spiel denke ich nicht daran. Ich bin einfach nur enttäuscht. Unser Ziel war es, weiterzukommen, das haben wir nicht geschafft."