Florian Wiegele spielte bei Viktoria Pilsen eine starke Saison im Tor, wurde dafür im März von Teamchef Ralf Rangnick mit der ersten Einberufung und seinem Debüt im Nationalteam belohnt und könnte jetzt sogar bei der Weltmeisterschaft im ÖFB-Team als Einser-Tormann ins Turnier gehen. Doch davor steht der Goalie wohl vor einem Wechsel – und zwar zu einem absoluten Traditionsverein.
Wie die "NÖN" berichten, soll nämlich der griechische Top-Klub Panathinaikos Athen den Österreicher verpflichten wollen. Demnach stehen beide Vereine auch bereits in laufenden Verhandlungen über einen Transfer des Goalies. Wiegele verlängerte zwar erst kürzlich seinen Vertrag in Tschechien bis 2029, doch die Griechen werden sein wohl fest davon überzeugt, den Österreicher verpflichten zu wollen. Bei Panathinaikos gilt sein Transfer als "hohe Priorität."
In der tschechischen Liga absolvierte Wiegele auf 16 Spiele und blieb dabei sieben Mal zu Null, in der Europa League kam er sechs Mal zum Einsatz. Aktuell verweilt der 2,05 Meter große Goalie mit dem Nationalteam in Wien-Aspern und bereitet sich mit dem ÖFB-Team auf die bevorstehende WM-Endrunde vor.
In den USA könnte Wiegele nochmal auf sich aufmerksam machen. Denn aktuell ist der Status als Nummer eins im ÖFB-Tor noch nicht vergeben. Und: Als Teamchef Ralf Rangnick die Nominierung des 2,05-Mannes im März bekanntgab, geriet er für seine Verhältnisse schon fast ins Schwärmen.
Der Deutsche sieht im Goalie ein "spannendes Profil" – vor allem eines, das in Österreich so sonst nicht vorhanden ist. "Allein schon vom Körperbau mit über zwei Meter Körpergröße hat er Voraussetzungen, die kein anderer hat von uns", bemerkt der ÖFB-Teamchef damals.