Klement ist Stratege einer Investmentbank in London und tippte bereits 2014 (Deutschland), 2018 (Frankreich) und 2022 (Argentinien) die Weltmeister korrekt voraus. Und auch für 2026 ließ Klement wieder ein Simulationsmodell laufen. Der etwas überraschende Ausgang: Die Niederlande werden demnach Weltmeister.
Die "Oranje" würden demnach im Viertelfinale Frankreich eliminieren, im Halbfinale dann Spanien und sich im Endspiel gegen Portugal durchsetzen. Die wiederum hätten zuvor England und im Viertelfinale bereits Titelverteidiger Argentinien eliminiert.
Klements Modell würde sich auf mehrere Faktoren stützen: die Bevölkerungszahl, den Wohlstand, das Klima, aber auch die FIFA-Rangliste und die aktuelle Form der Mannschaften. Große, bevölkerungsstarke Länder mit einer hohen Wohlstandsrate würden demnach bevorzugt. Die hätten ein größeren Pool an Talenten. Klima sei vor allem dann ein Faktor, wenn die Länder mit den Wetterbedingungen im Austragungsland vertraut sind.
All diese Faktoren würden aber nur zu rund 50 Prozent eine Rolle spielen. "Die anderen 50 Prozent sind Glück", erklärte Klement der "BBC". So könnten eine Schiedsrichterentscheidung oder ein schwacher Tag eines Stürmers Einfluss nehmen.
Ein rot-weiß-rotes Fußball-Wunder bleibt Klements Modell zufolge dann aus. Österreichs Nationalteam würde es demnach als Gruppen-Zweiter hinter Argentinien ins WM-Sechzehntelfinale schaffen, wo dann Spanien warten würde. Gegen den Europameister wäre die Reise dann zu Ende.