Super-G von Val di Fassa

ÖSV-Damen bei Sieg von Italienerin weit abgeschlagen

Dritter Speed-Bewerb, dritter Italien-Sieg! Im Super-G von Val di Fassa triumphiert Elena Curtoni. Beste ÖSV-Läuferin: Cornelia Hütter als Sechste.
Sport Heute
08.03.2026, 11:48
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Auch beim dritten Speed-Bewerb in Val di Fassa triumphiert eine Lokalmatadorin! Nach den zwei Siegen von Laura Pirovano in der Abfahrt ist Elena Curtoni im Super-G nicht zu schlagen. Die 35-Jährige triumphiert auf heimischem Boden vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,26). Und: Asja Zenere schafft eine kleine Sensation. Mit Startnummer 33 katapultiert sich die die Italienerin noch auf Platz drei.

Die Österreicherinnen waren beim Super-G ohne Chance. Die Riesentorlauf-ähnliche Kurssetzung kam den ÖSV-Stars nicht entgegen – so gab es im Super-G auch im 13. Rennen in Folge kein Podest für die Speed-Damen.

"So schlecht war es nicht"

Nach ihrem zweiten Platz bei der Abfahrt am Vortag verpasste Cornelia Hütter (+0,44) als Siebente das Podest knapp um zehn Hundertstel. "Ich denke, so schlecht war es nicht. Aber wenn du es einmal verlierst, dann kommst du nicht mehr zurück", so Hütter. Damit spielte die Olympia-Dritte auf die Kurssetzung an. Denn es gab bei 18 Toren einen direkten Richtungswechsel – im Super-G eine Seltenheit.

Aufzeigen konnte sonst nur Nadine Fest (+0,83). Die Österreicherin fuhr mit Startnummer 28 auf Platz zwölf. Für die restlichen ÖSV-Stars setzte es eine Klatsche. Nina Ortlieb (+1,35) und Mirjam Puchner (+1,23), mit Startnummer eins und zwei ins Rennen gestartet, fuhren zu verhalten und nicht mit dem nötigen Risiko. Das Resultat: Beide hatten mit den Top-Platzierungen nichts zu tun, lagen schlussendlich weit zurück.

Vor allem für Ortlieb war das Speed-Wochenende in Val di Fassa ein enttäuschendes. Ihre starken Leistungen im Training konnte sie weder in der Abfahrt noch im Super-G in etwas Zählbares ummünzen. Auch Olympiasiegerin (Team-Kombi) Ariane Rädler (+1,68) hatte große Probleme und fand sich am hinteren Ende des Klassements wieder.

Bitter: Die Mitfavoritin Emma Aicher lag bis zur zweiten Zwischenzeit in Führung, machte dann bei einem Sprung aber zu viel Richtung, verpasste ein Tor und schied aus. Dadurch verlor die Deutsche wichtige Punkte im Kampf um die Große Kristallkugel. Vor dem Rennen betrug ihr Rückstand auf die Führende Mikaela Shiffrin 117 Punkte. Auch deshalb entschied sich die Ski-Queen beim Super-G an den Start zu gehen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.03.2026, 11:57, 08.03.2026, 11:48
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