"Zu leicht"

ÖSV hadert nach Slalom-Blamage mit Kurssetzung

Die ÖSV-Stars erleben im Slalom von Madonna die nächste Niederlage, nach dem Rennen sitzt der Frust tief.
Sport Heute
08.01.2026, 07:18
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Österreichs Slalom-Männer kommen auch zum Start des intensiven Jänner-Programms nicht auf Touren. Beim Nachtslalom in Madonna di Campiglio blieb mit Rang zwölf von Michael Matt erneut ein Platz außerhalb der Top fünf das höchste der Gefühle. Cheftrainer Marko Pfeifer vermisst vor allem eines: Mut und Offensive. "Es geht nur mit Vollgas", betonte er mit Blick auf die enorme Leistungsdichte im Slalom-Weltcup und kritisierte zudem die aus seiner Sicht teils "zu leichten Kurssetzungen".

Fünf Slaloms, fünf verschiedene Sieger – aber noch kein Österreicher unter den besten fünf. Für Pfeifer ein alarmierender Trend. "Wir wissen, woran es liegt, und wir arbeiten daran. Aber es gelingt uns nur phasenweise", sagte der ÖSV-Coach im ORF. Jedes weitere Rennen ohne Topresultat kratze am Selbstvertrauen. In Madonna lagen die Plätze drei bis zehn innerhalb von nur 22 Hundertstel – wer nicht kompromisslos attackiere, werde sofort zurückgereicht.

Als Maßstab nennt Pfeifer den extrem direkten, kurzen Schwung, mit dem Manuel Feller im Vorjahr zur kleinen Kristallkugel fuhr. "Das wird inzwischen von allen kopiert. Es ist brutal geworden", so der Cheftrainer. Die Österreicher seien aktuell zu brav unterwegs.

Dennoch will man den Blick nach vorne richten: Schon am Sonntag geht es in Adelboden weiter, danach folgen Wengen, Kitzbühel und Schladming. Hoffnung macht Pfeifer vor allem Matt, aber auch Feller, der trotz Ausfalls in Madonna "sehr stabil" wirke. Ein starkes Resultat sei jetzt entscheidend – "das beflügelt".

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