Marco Schwarz, David Alaba, Felix Neureuther, Lindsey Vonn, Leroy Sane, Aleksandar Aamodt Kilde, Anna Veith, Reinfried Herbst, Michaela Kirchgasser, Giorgio Chiellini und Aksel Lund Svindal haben eines gemeinsam – sie alle erlitten in ihren Karrieren einen Kreuzbandriss, ließen ihn von Star-Chirurg Dr. Christian Fink herrichten.
Rund 400 Operationen führte der österreichische "Knie-Papst" in seiner Laufbahn bereits durch. Doch bald zieht der 59-Jährige einen Schlussstrich.
"Ende Mai werde ich aufhören zu operieren. Mit einem randvollen OP-Tag, so habe ich es mir gewünscht.", lässt Fink im "TT"-Interview aufhorchen. "Mir hat das vor zwei Jahren der Körper gesagt. Ich nahm eine kurze Auszeit und legte einen Zeitpunkt fest."
Für den ÖSV und andere Sportler freilich eine bittere Nachricht. Was plant Fink in Zukunft? "Ich werde alles machen, für das wenig Zeit blieb, wie für die Forschung in unserem Labor in Hochrum und im Biomechanik-Labor 'MOTUM'. Das ging sich fast nur noch in der Nacht aus. Skifahren und Wandern stehen auch am Plan. Meine Familie traut mir aber noch nicht zu, dass ich es schaffe, weniger zu tun."