Highspeed-Training auf der Streif! Der Streckenrekord von Fritz Strobl aus 1997 wackelt heuer in Kitzbühel gewaltig. Am Mittwoch tastete sich der Mann der Stunde, der Italiener Giovanni Franzoni, bis auf sechs Zehntel auf die historische Fahrt der ÖSV-Ikone heran.
Franzoni, Super-G-Sieger von Wengen und auch der Trainingsschnellste von Dienstag, war auch im zweiten Training die Nummer 1. Der 24-Jährige setzte sich neun Hundertstelsekunden vor dem Franzosen Nils Alphand und Stefan Babinsky. Dem ÖSV-Ass fehlten als Drittem nur 0,29 Sekunden auf die Bestzeit. Damit ist der Wengen-Zweite auch in der Gamsstadt zum Favoritenkreis zu zählen.
Vincent Kriechmayr hatte als Zehnter, knapp hinter Weltcup-Dominator Marco Odermatt (Schweiz), bereits 1,09 Sekunden Verspätung. Kriechmayr über Franzoni: "Ein bisschen mehr braucht es schon, um den Giovanni zu biegen. Reden tut er so, als hätte er noch Reserven. Da müssen wir uns warm anziehen."
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