ÖFB-Kicker üben Selbstkritik: "Zu dumm angestellt"

Spielerisch überlegen, doch auswärts drei Mal ausgekontert. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien setzte es für das ÖFB-Team in Belgrad die erste Qualifikationspleite seit Oktober 2013. Österreich bleibt gegen den Balkan-Staat somit weiter sieglos. Dafür verantwortlich waren erneut große Defensivlücken.

Spielerisch überlegen, doch auswärts drei Mal ausgekontert. Im in Belgrad die erste Qualifikationspleite seit Oktober 2013. Österreich bleibt gegen den Balkan-Staat somit weiter sieglos. Dafür verantwortlich waren erneut große Defensivlücken. Nach dem Spiel zeigten sich die Teamspieler selbstkritisch. 

Marko Arnautovic sprach nach der Niederlage im "ORF"-Interview Klartext: "Wenn wir auswärts in drei Kontertore laufen, dann müssen wir uns selbst hinterfragen." Das ÖFB-Team stand oftmals zu offensiv: "Ihre Stürmer sind hinter unseren Mittelfeldspielern gestanden. Und die standen zu hoch. Wir haben nie den ersten Ball bekommen." 

Ähnlich sah es auch Stürmer Marc Janko, der seinen 28. Teamtreffer erzielte: "Wir haben uns als Mannschaft im Defensivverhalten zu blöd angestellt. Wir waren zu nachlässig, haben zu leicht die Räume hergegeben." Dabei sah der Basel-Legionär das ÖFB-Team überlegen: "Klar kann man in Serbien verlieren. Doch wir waren die bessere Mannschaft, also tut das sehr weh." 

Da stimmte auch ÖFB-Spielmacher David Alaba zu: "Wenn wir das Spiel in der Hand haben, dürfen wir keine drei Gegentore bekommen." 

Doch Arnautovic will die Flinte nicht ins Korn werfen: "Es sind noch drei Spiele, es ist alles möglich. Auch wenn wir unverdient verloren haben." 

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