ÖFB-Team biss sich an Rumänen Zähne aus

Aus einer neuen Siegesserie mit drei vollen Erfolgen hintereinander wurde es nichts. Zu selten konnten die Österreicher den rumänischen Abwehrbeton durchdringen. Nach einer guten ersten Hälfte trennten sich die beiden Teams mit 0:0.


Österreich begann gegen Rumänien wie gegen die Ukraine. Die ÖFB-Elf gab eindeutig den Ton an, versuchte den Gegner mit viel Laufarbeit unter Druck zu setzen. Das gelang ihnen auch. Paul Scharner (7.) hatte die erste gute Gelegenheit, sein Kopfball nach Alaba-Freistoß war aber zu zentral.

Alaba hatte beste Chance

Die ÖFB-Elf versuchte es immer wieder mit hohen Bällen in die Mitte. Einmal kam auch Janko mit dem Kopf ran, der Ball ging aber deutlich drüber (16.). Seine beste Aktion hatte Janko in der Rolle des Vorbereiters. Er legte in der 21. Minute ideal auf Alaba auf. Bei seinem Schuss musste sich der rumänische Schlussmann Tatarusanu ordentlich strecken.

Österreich hatte stellenweise einen Ballbesitz von über 60 Prozent. Rumänien drang nur selten in die österreichische Hälfte vor und rührte Beton an. Als der Führungstreffer der ÖFB-Elf in der Luft lag, kam Rumänien in der 42. Minute zur besten Chance im ganzen Spiel. Christian Gratzei ließ einen Schuss von Torje aus, konnte aber den Nachschuss in letzter Sekunde abblocken. Mit dem 0:0 ging es in die Kabinen.

Defensive Rumänen schläferten ÖFB ein

Teamchef Marcel Koller reagierte in der Halbzeit und brachte Patrick Bürger für den schwachen Marc Janko. Am Spiel änderte sich zunächst nichts. Österreich versuchte, das Spiel zu machen und Rumänien agierte weiterhin defensiv. Junuzovic (58.) kam im Strafraum nach Zuspiel eines Gegners zum Schuss, der rumänische Goalie parierte aber.

Danach war endgültig die Luft aus dem Spiel draußen. Auch wenn die Zuschauer in der zweiten Hälfte noch die Welle forderten, konnte Österreich nicht mehr entscheidend nachsetzen. In der Schlussphase feierte der junge Marcel Sabitzer sein Teamdebüt. In den letzten Minuten wechselten die Trainer kräftig durch, der Spielfluss war aber schon vorher zur Gänze verloren gegangen.

Arnautovic: "Meine zwölf schönsten Tage im Nationalteam"

Marko Arnautovic, der diesmal zwar kein Tor schoss, aber mit viel Einsatz überzeugte, hätte zwar gerne auch diesmal gewonnen, zieht aber eine positive Bilanz des Teamcamps: "Das waren die zwölf schönsten Tage im Nationalteam", sagte der Bremen-Spieler nach Schlusspfiff.

Österreich - Rumänien 0:0

Innsbruck, Tivoli-Stadion, 12.500, SR Makkelie/NED

Österreich: Gratzei - Garics, Scharner, Dragovic, Suttner - Kavlak, Alaba (88. Baumgartlinger) - Arnautovic (85. Pehlivan), Junuzovic (71. Ivanschitz), Burgstaller (65. Sabitzer) - Janko (46. Bürger)

Rumänien: Tatarusanu - Papp, Gaman, Chiriches (71. Bourceanu), Rat - Florescu (59. Lazar), Goian - Torje (86. Maxim), Grozav (62. Alexe), Tanase (78. Chipciu)- D. Niculae (92. Gardos)

Gelbe Karten: Keine bzw. Rat

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