ÖFB und Bundesliga sauer wegen Champions League-Reform

Bild: GEPA pictures

Nachdem die UEFA am Freitag die Champions League-Reform verkündete, herrschte vor allem in den kleinen Ländern Kopfschütteln. Auch der ÖFB und die Bundesliga reagierten mit Unverständnis.

Nachdem die UEFA am Freitag die reagierten mit Unverständnis.

"Ich habe kein Verständnis dafür, dass seitens der UEFA derartige Reformen ohne Information beschlossen werden, wenn dies zum Nachteil für die kleineren und mittleren Verbände ist. Der ÖFB war in die Reform in keinster Weise eingebunden, und wir werden uns auch mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehren", wird ÖFB-Präsident Leo Windnter in einer Aussendung zitiert.

Auch Bundesliga-Präsident Hans Rinner ist nicht happy: "Die UEFA als Dachverband von 55 Mitgliedsverbänden muss sich ihrer Aufgabe bewusst sein, sämtliche Interessen gleichwertig zu vertreten. In diesem Sinne ist eine Involvierung aller Verbände bei solch´ entscheidenden Themen notwendig. Es ist somit nicht nachvollziehbar, dass sowohl ÖFB und Bundesliga aus den Medien von dieser Entscheidung erfahren haben."

Der ÖFB will auch reagieren: "Wir werden uns bei der Wahl des neuen UEFA-Präsidenten auch daran orientieren, welcher Kandidat zukünftig die Interessen der kleinen und mittleren Verbände an besten vertreten wird", so Windtner.

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