Sport

Ogris: "Müssen aus dem Loch rauskommen"

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:02

Andreas Ogris muss weiter auf den ersten Liga-Sieg als Cheftrainer der Wiener Austria warten. In Grödig präsentierten sich die "Veilchen" ungewohnt defensiv und enttäuschten im Angriffsspiel auf ganzer Linie. Den Wienern war die Verunsicherung anzumerken.

Andreas Ogris muss weiter auf den ersten Liga-Sieg als Cheftrainer der Wiener Austria warten. In Grödig präsentierten sich die "Veilchen" ungewohnt defensiv und enttäuschten im Angriffsspiel auf ganzer Linie. Den Wienern war die Verunsicherung anzumerken. 

Der Austria-Interimscoach sah die Leistung seines Teams in Grödig nach dem Spiel im "Sky"-Interview ganz realistisch: "Natürlich bin ich nicht zufrieden mit der Leistung. Nach dem 1:0 haben wir nicht nachgesetzt." Besonders in Halbzeit zwei agierten die Veilchen ideen- und planlos. "Da haben wir den Faden verloren und spielerisch nicht mehr zulegen können. Wir haben nur noch verteidigen müssen." 

Der Tabellen-Achte schnürte die Ogris-Elf in der eigenen Hälfte ein, kontrollierte das Spiel. Nur aufgrund der stabilen Defensivleistung der "Veilchen" konnte die Austria einen Punkt aus Grödig mitnehmen. "Die Mannschaft ist immernoch zu verunsichert um sich nach kleinen Rückschlägen wieder nach vorne zu arbeiten", urteilte der Austria-Coach.

Ogris: "Müssen aus dem Loch rauskommen"

Aus diesem Trott könne das Team nur durch harte Arbeit herauskommen. "Wir müssen täglich daran arbeiten, dass die normalen Mechanismen wieder klappen. Dann kommt vielleicht das Selbstvertrauen auch wieder. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen viel auf den Decke gekriegt und jetzt müssen wir wieder aus dem Loch rauskommen." Dies brauche aber Zeit: "Das ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen passiert."

Baur zufrieden

Grödig-Coach Michael Baur sah gegen eine enttäuschende Austria die Chance, mehr als nur ein Remis einzufahren: "Ein bisschen weine ich den zwei Punkten schon nach, weil wir das aktivere Team waren. Aber unterm Strich können wir mit dem 1:1 zufrieden sein."

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