KI greift auf Bilder zu

Ohne Vorwarnung! Instagram gibt deine Fotos frei

Meta hat klammheimlich eine neue Funktion freigeschaltet: Fremde können jetzt deine Bilder für KI-Kreationen verwenden.
Digital  Heute
10.07.2026, 16:34
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In der Nacht auf Freitag hat Instagram eine Neuerung für alle öffentlichen Profile vorgestellt. Ab sofort erlaubt die Plattform die KI-Bearbeitung aller öffentlich verfügbaren Bilder und Videos – und zwar durch beliebige andere Nutzer, unabhängig davon, ob diese einem folgen oder nicht.

Konkret geht es um die neue Bild-KI namens "Muse Image", die Meta in seinen Superintelligence Labs entwickelt hat. Sie kann Bilder nicht nur per Texteingabe erstellen, sondern auch bestehende Fotos verändern – etwa indem Objekte oder Personen entfernt werden.

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Das Problem, wie "Macwelt" meldet: Meta hat die Erlaubnis zur Wiederverwendung der Inhalte automatisch aktiviert. Wer ein öffentliches Profil hat, dessen Fotos und Videos können ab sofort von jedem Instagram-Nutzer für KI-generierte Bilder verwendet werden. Ein vorheriges Taggen oder eine Freundschaftsverbindung sind nicht notwendig.

So kannst du die Funktion deaktivieren

Wer nicht will, dass fremde Nutzer die eigenen Bilder für ihre Werke verwenden, muss selbst aktiv werden. In der Instagram-App gehst du auf dein Profil, tippst oben rechts auf das Menü und wählst unter "Wie andere mit dir interagieren können" den Punkt "Teilen und Wiederverwenden". Dort kannst du für Beiträge und Reels die Wiederverwendung ausschalten.

Alternativ kannst du dein Profil auf privat stellen – dann sind deine Inhalte generell vor dem Zugriff durch Fremde geschützt.

Kritik an Metas Vorgehen

Kritisch sehen Datenschützer vor allem, dass Meta die Zustimmung der Nutzer einfach voraussetzt. Die Funktion "Teilen und Wiederverwenden" existiert bei Instagram zwar seit 2022, wurde nun aber klammheimlich um die KI-Komponente erweitert. Nutzer wurden darüber nicht aktiv informiert.

In der offiziellen Pressemitteilung stellt Meta die Neuerung als "Zelebrieren der menschlichen Kreativität" dar – der kritische Aspekt der automatischen Freigabe wird dort verschwiegen. Es bleibt abzuwarten, wie europäische Gerichte diese Praxis bewerten werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.07.2026, 16:34
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