Döner mit Tentakeln! In Wien-Favoriten können Neugierige das ab sofort selbst ausprobieren. Im Domenig-Haus auf der Favoritenstraße 118 hat die erste "Pescobar" Österreichs eröffnet – international bekannt als "Oktopus-Döner".
Das ungewöhnliche Konzept sorgt bereits in Städten wie London und Karlsruhe für lange Warteschlangen. Jetzt will Gründer Paul Nicolau auch die Wiener überzeugen. Spannend, ob die Gastro-Idee funktioniert.
Das Herzstück der Speisekarte: ein Oktopus-Kebab um 14 Euro. Dafür wird Tintenfisch in Form eines klassischen Dönerspießes gepresst und langsam knusprig gegrillt. Danach kommen die Stücke noch einmal auf die Grillplatte und werden mit Gewürzen verfeinert.
Serviert wird das Ganze im frischen Fladenbrot mit Salat, Radieschen, Gurken und hausgemachter Aioli.
Der Unterschied zum klassischen Döner sei laut Betreiber nicht nur der Geschmack. Gründer Paul Nicolau setzt bewusst auf Meeresfrüchte statt verarbeitetes Fleisch. "Mein Oktopus-Kebab ist frischer und gesünder als das herkömmliche Angebot, ohne dabei für den Gaumen völlig fremd zu sein", erklärt er.
Neben dem Oktopus-Döner bietet das Lokal mit insgesamt 300 Sitzplätzen und Terrasse zahlreiche weitere Gerichte an. Auf der Karte stehen unter anderem Oktopus-Wraps, Hotdogs mit Meeresfrüchten, gegrillter Oktopus oder Hummer im Spaghetti-Bett um 29 Euro.
Hinter der Marke steckt eine rumänische Erfolgsgeschichte. Gründer Nicolau wollte frischen Fisch und Meeresfrüchte aus der teuren Restaurant-Nische holen und für mehr Menschen leistbar machen. In Rumänien ist die Pescobar mittlerweile Kult.