Olympisches Feuer für London entzündet

Das olympische Feuer für die Sommerspiele 2012 in London (27. Juli bis 12. August) ist am Donnerstag traditionell im griechischen Olympia entzündet worden. Die erste Priesterin Ino Menegaki, eine griechische Schauspielerin, entzündete mit Hilfe eines Parabolspiegels und der Sonnenstrahlen das Feuer. "Apollon, Gott der Sonne und des Lichtes, schicke deine Strahlen und zünde die Fackel für die gastfreundliche Stadt von London", sagte die Hohe Priesterin und übergab die Flamme dem ersten Fackelläufer, dem griechischen Schwimmer Spyros Gianniotis.

Das olympische Feuer für die Sommerspiele 2012 in London (27. Juli bis 12. August) ist am Donnerstag traditionell im griechischen Olympia entzündet worden. Die erste Priesterin Ino Menegaki, eine griechische Schauspielerin, entzündete mit Hilfe eines Parabolspiegels und der Sonnenstrahlen das Feuer. "Apollon, Gott der Sonne und des Lichtes, schicke deine Strahlen und zünde die Fackel für die gastfreundliche Stadt von London", sagte die Hohe Priesterin und übergab die Flamme dem ersten Fackelläufer, dem griechischen Schwimmer Spyros Gianniotis.
Das Feuer wird nach einem etwa 3.000 Kilometer langen Staffellauf durch Griechenland am 17. Mai im alten Olympiastadion (Panathinaikon Stadion) von Athen ankommen. Am Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit (1896) soll die Fackel an das Organisationskomitee von London übergeben werden. In England wird das olympische Feuer dann am 18. Mai erwartet.
Sponsoren retten Fackellauf

Die Kosten des Fackellaufes in Griechenland haben Sponsoren, Städte und Gemeinden übernommen. Ohne diese Finanzspritze hätte der Fackellauf dort diesmal nicht stattfinden können. "Das olympische Feuer verbindet symbolisch die Antike mit unserer Zeit und ist Symbol der Freundschaft der Völker, wenn sie von Menschen aus allen Ländern getragen wird", sagte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Griechenlands (EOE), Spyros Kapralos.
Rogges letzte Rede

"Mit dieser Zeremonie beginnen wir den letzten Countdown eines Traumes, der vor sieben Jahren in Singapore Realität geworden ist, als London als Gastgeber der Spiele 2012 gewählt wurde", sagte IOC-Präsident Jacques Rogge in einer kurzen Rede. Es war die letzte Entzündung eines Olympischen Feuers (abgesehen von der Eröffnungsfeier), die Rogge in seiner Präsidentschaft miterlebt hat, denn der Belgier wird nächstes Jahr nach zwölf Jahren Amtszeit zurücktreten.
Einige tausend Zuschauer kamen

Neben Funktionären der Olympia-Bewegung und Offiziellen aus London und Griechenland waren auch einige tausend Zuschauer zu der Feierlichkeit erschienen, die unter großen Sicherheitsvorkehrungen und starker Polizeipräsenz absolviert wurde. Vor vier Jahren hatten Menschenrechtsaktivisten die Zeremonie kurz gestört. Zwar hat die britische Hauptstadt auch schon die Spiele 1908 beherbergt, aber die Entzündung des Feuers sowie der Fackellauf sind erst bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin eingeführt wurden.
Londons OK-Chef "unglaublich aufgeregt"

"Ich bin unglaublich aufgeregt und ich glaube, es ist ein sehr, sehr großer Moment", sagte London-Organisationschef und Ex-Leichtathlet Sebastien Coe. Der zweifache 1.500-m-Olympiasieger hat die Stadt Olympia 1975 als 18-jähriger Tourist besucht und hat wohl niemals erwartet, 37 Jahre später an diese Stätte zurückzukehren, um die Flamme für den Gastgeber Großbritannien erleuchten zu sehen.
In Großbritannien selbst wird das Olympische Feuer nicht weniger als 12.800 km zurücklegen und dabei auch 1.018 Dörfer passieren sowie den Gipfel des 1.085 m Snowdon erreichen, den höchsten Berg von Wales. Mehr als 95 Prozent der Bevölkerung der Insel werden maximal eine Stunde vom Kurs der Flamme entfernt sein.
APA/red.

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