Mehrere beliebte Urlaubsregionen in Europa müssen sich auf heftiges Unwetter einstellen. Besonders betroffen sind die Kanarischen Inseln, die portugiesische Insel Madeira sowie Teile des östlichen Mittelmeers wie die Türkei, Griechenland und Zypern. Grund dafür ist eine sogenannte Omega-Lage, die für Tiefdruckgebiete im Südwesten und Südosten Europas sorgt – das berichten Wetterdienste und laut 20 Minuten auch internationale Medien.
Die Kanaren bereiten sich wegen des heranziehenden Sturmtiefs Therese auf starke Regenfälle vor. Die Behörden haben auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro schon am Donnerstag alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Am Freitag bleiben dann auf allen Kanaren-Inseln die Bildungseinrichtungen zu – sie liegen vor der afrikanischen Westküste und gehören zu Spanien.
Die Bevölkerung wurde außerdem aufgerufen, wenn möglich von daheim aus zu arbeiten. Das berichten unter anderem die Tageszeitungen "La Provincia" und "Canarias7". Der spanische Wetterdienst Aemet warnt vor Sturmböen in höheren Lagen mit bis zu 90 km/h und vor Regenmengen, die lokal einem ganzen Jahresniederschlag entsprechen könnten. Dadurch drohen Überschwemmungen in tieferen Gebieten, Erdrutsche und an den Küsten meterhohe Wellen.
Mit dem Sturm könnten noch mehr Flüge ausfallen oder Fähren zwischen den Inseln eingestellt werden. Bereits jetzt wurden mehrere Flüge, vor allem zu den westlichen Inseln La Palma und El Hierro, auf andere Flughäfen umgeleitet.
Während die Kanaren mit Unwettern kämpfen, zeigt sich das Wetter in Österreich frühlings- aber wechselhaft. Der Donnerstag verläuft laut der Österreichischen Unwetterzentrale (uwz.at) unter schwachem Hochdruckeinfluss ruhig und sonnig. Bereits am Freitag erreicht allerdings eine schwach wetterwirksame Kaltfront den östlichen Alpenraum. Das Wochenende gestaltet sich dann im Einflussbereich eines Höhentiefs generell wieder unbeständiger.