Sport

Opfer fordert Bestrafung für Chelsea-Rassisten

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:31

Der vom rassistischen Verhalten von Chelsea-Fans in Paris betroffene Franzose hat eine Bestrafung der Täter gefordert. Der 33-jährige dunkelhäutige Mann sagte der Zeitung "Le Parisien", die Verantwortlichen müssten gefunden und eingesperrt werden. Chelsea sprach am Donnerstag drei Hausverbote aus.

Der vom rassistischen Verhalten von Chelsea-Fans in Paris betroffene Franzose hat eine Bestrafung der Täter gefordert. Der 33-jährige dunkelhäutige Mann sagte der Zeitung "Le Parisien", die Verantwortlichen müssten gefunden und eingesperrt werden. Chelsea sprach am Donnerstagabend drei Hausverbote aus.

Am Dienstag hatten ihn Chelsea-Anhänger vor dem in einer Metro-Station am Einsteigen in den Zug gehindert. Dabei stimmten sie die Anhänger den Schlachtruf an: "Wir sind rassistisch, wir sind rassistisch. Und so mögen wir es".

"Mir war klar, dass das Anhänger von Chelsea waren, und ich sagte etwas im Zusammenhang mit dem Match am Abend", erklärte der aus einem Pariser Vorort stammende Mann. "Mir war dabei auch klar, dass sie mich wegen meiner Hautfarbe attackierten." Was geschehen sei, dürfe nicht ungestraft bleiben.

Während des Vorfalls habe er sein Handy verloren. Möglicherweise werde er noch zur Polizei gehen, in jedem Fall jedoch anti-rassistischen Organisationen berichten, sagte er.

Hausverbote an der Stamford Bridge

Nach dem Übergriff in der Pariser U-Bahn reagierte nun auch der FC Chelsea. Gegen drei Täter wurde ein vorübergehendes Hausverbot ausgesprochen. Sollten sich die Anschuldigungen in einer Untersuchung bewahrheiten, droht den Übeltätern ein Hausverbot auf Lebenszeit an der Stamford Bridge. 

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