Vor etwa einem Monat gab es einen Brand in diesem Spital. Die Auswirkungen in der Wiener Klinik Landstraße damals: OP-Verschiebungen und ein sogenannter Rettungsstopp – es wurden keine neuen Rettungsfahrten aufgenommen.
Heute Montag meldete sich ein Insider bei "Heute": "Wieder hat es hier einen Brand gegeben!"
Laut diesen Informationen waren die Auswirkungen für ein wichtiges Spital beachtlich: "Stromausfall und ein Stopp von Operationen."
"Heute" fragte sofort in der Klinik Landstraße nach, stimmt das? Eine Pressesprecherin: "Es war kein Brand, sondern ein technischer Defekt. Eine USV-Anlage (Anm.: hat mit der Stromversorgung zu tun) ist wegen Überlastung ausgefallen."
Die Auswirkungen: "Eineinhalb Stunden lang – von etwa 8 Uhr bis 9.30 – gab es Ausfälle oder Beeinträchtigungen: Wir haben vorsichtshalber keine neuen Operationen begonnen, diverse PCs gingen nicht, die Lifte für Patienten standen still."
Am 17. Dezember gab es den letzten großen Alarm in der zentral gelegenen Klinik. Damals brannte es wegen Arbeiten am Dach, doch die Folgen waren gravierend. An diesem Tag mussten die Operationen storniert werden, Löschwasser bedeckte den Haupteingang. Auch Räumlichkeiten der Augenambulanz und der HNO-Abteilung waren betroffen, Wasser drang ein.
Auch damals schon wurde eine Rettungssperre veranlasst.