ORF-Experte Knauß zuckt aus, wettert gegen die FIS

Bild: GEPA-pictures.com

ORF-Experte und Ex-Skifahrer Hans Knauß gilt eigentlich als gemütlicher Zeitgenosse. Wenn der 48-Jährige aber auf den Weltcup-Kalender blickt, dann platzt ihm der Kragen. Der Steirer holt zum Rundumschlag gegen die FIS aus.

"Das Hauptproblem ist, dass die FIS aber beratungsresistent in allen Fragen ist. Da platzt mir die Hutschnur, wenn ich mir ansehe, wie die arbeiten. Das muss jetzt einmal raus aus mir", poltert Knauß bei "Sport und Talk im Hangar 7" auf Servus TV.

44 Herren- und 41-Damenrennen stehen diesen Winter auf dem Programm, das ärgert den ehemaligen Speed-Fahrer: "Es sind zu viele. Es ist ja verrückt, wie wir unterwegs sind. Es ist zu viel, auch für den Zuseher!"

Auch die Fahrer haben laut dem Steirer zu wenig Mitspracherecht: "Ich turne jetzt seit 25 Jahren oder länger in diesem Zirkus herum und habe versucht, etwas zu bewegen. Die Leute auf der Piste machen einen Superjob. Aber dann reißt es für die Athleten total ab. Du weißt als Athlet nicht, wohin du gehen sollst."

Obwohl die Speed-Fahrer weniger Rennen haben, sieht Knauß immerhin eine Chancengleichheit um den Gesamtweltcup: "Ich halte die Diskussion für sinnlos. Als Abfahrer habe ich mit dem Super-G eine komplett geschenkte Disziplin. Als guter Riesentorläufer heißt es noch lange nicht, dass du auch ein guter Slalomfahrer bist. Abfahrt und Super-G sind sich ähnlich, Riesentorlauf und Slalom hingegen komplett unterschiedlich."

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