Theater im Park

ORF-Star gesteht: "Ich bin von Lampenfieber betroffen"

Sigrid Hauser steht in Niavaranis "Sommernachtstraum" auf der "Theater im Park"-Bühne und sprach mit "Heute" über Lampenfieber und Bühnenpannen.
25.05.2026, 14:31
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Mit viel Schmäh und Charme eröffnete Sigrid Hauser die neue Saison von "Theater im Park". Die Publikumsliebling moderierte die Auftaktveranstaltung – und verriet dabei auch gleich, warum sie trotz jahrzehntelanger Bühnenerfahrung noch immer nervös wird.

"Ich bin von Lampenfieber betroffen", gesteht Hauser lachend. Vor Auftritten trage sie sogar die berühmte "braune Unterwäsche". Bevor es auf die Bühne geht, helfen Atemübungen und Dehnen gegen die Nervosität. "Wenn ich dann draußen bin, freu ich mich eh – aber davor ist es immer aufregend."

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Hauser in Niavaranis "Sommernachtstraum" auf Parkbühne

Im August steht die Kabarettistin dann selbst auf der Bühne im Park – und zwar in Michael Niavaranis neuer Bearbeitung von Shakespeares "Sommernachtstraum". Gespielt wird von 28. August bis 4. September. Hauser schlüpft dabei in die Rolle der Feenkönigin Titania.

Niavarani macht aus dem Shakespeare-Klassiker eine zauberhafte Chaos-Komödie voller Liebeswirrwarr, Elfenstreit und schräger Verwechslungen. Poltergeist Puck mischt dabei kräftig mit und verteilt Liebeshormone nach Lust und Laune.

Gemeinsam mit Helena Steele führt Niavarani Regie. Neben Liebenden, die sich ständig in die falschen Personen verlieben, sorgt auch eine völlig unbegabte Schauspieltruppe im Wald für herrlich unfreiwillige Komik. Happy End inklusive.

Hausers Pannen auf der Bühne

Dass auf der Bühne nicht immer alles glatt läuft, weiß Hauser aus eigener Erfahrung. Besonders legendär: ihr Blackout in der Volksoper bei "Die spinnen, die Römer". Dort musste sie ein rasend schnelles Lied mit extrem viel Text singen – und bog plötzlich komplett falsch ab.

"Ich habe nie wieder hineingefunden", erzählt sie lachend. Aufgeben? Keine Chance. "Ich hab mir gedacht: Ich muss weitersingen." Drei Minuten lang improvisierte sie sich durch das Lied – sehr zur Verwirrung ihres Bühnenpartners, der eigentlich beim Stichwort "Frei" einsetzen hätte sollen. "Ich weiß bis heute nicht, was ich gesungen habe", scherzt sie. "Die Leute haben sich wahrscheinlich gedacht: Was singt sie da?". Am Ende ist doch alles gut gegangen und die Show kam trotz Blackout zu einem erfolgreichen Ende.

Trotz oder gerade auch wegen solcher Momente liebt Hauser ihren Beruf über alles. Besonders das Gemeinschaftsgefühl auf der Bühne habe es ihr angetan: "Wenn der Raum beginnt zu schwingen und alle gemeinsam dasselbe erleben – das ist das Wunderbarste." Vielleicht wurde sie deshalb auch nie Solo-Kabarettistin. "Ich liebe Teamwork. Je mehr Leute, desto besser", sagt sie. Umso schöner, dass sie in "Sommernachtstraum" mit vielen Kollegen auf der Bühne stehen darf.

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