Österreich verliert EM-Finale in der Overtime

Deutschland bezwang Österreich am Samstag im Finale der Football-EM in Wien nach einem Krimi in der Overtime mit 30:27. Nach der Partie stand vor allem der Schiedsrichter heftig in der Kritik.

27.000 Fans im Ernst-Happel-Stadion sorgten für einen neuen Zuschauerrekord bei einem Football-Spiel in Österreich. Ebenso viele schlossen sich nach dem entscheidenden Touchdown der Deutschen dem Pfeifkonzert an, das dem Schiedsrichter galt. Dieser hatte mit seinen Entscheidungen maßgeblich den Ausgang der Partie beeinflusst. Selbst Österreichs Fußball-Nationalteamspieler Andreas Weimann war entsetzt und twitterte:

Schiri hat's verschnitten !!!
— Andreas Weimann (@andiweimann)
Deutschland startete stark in die Partie und führte bereits mit 14:0 ehe Österreich seine Aufholjagd startete. Im Schlussviertel ging das rot-weiß-rote Team dank eines Touchdowns von Margreiter erstmals in Führung. Vier Minuten vor dem Schluss glich Hilgenfeldt per Fieldgoal zum 17:17 aus und rettete die Deutschen in die Verlängerung.

In der Overtime sorgte der Schiedsrichter für Unruhe, indem er Österreich mehrmals wegen unsportlichem Verhalten bestrafte. So auch beim Stand von 27:24 für die Österreicher, als diese gerade einen Angriff der Deutschen gestoppt hatten. Durch die Strafe bekam Deutschland ein weiteres First Down - Römer fing den entscheidenden Touchdown zum 30:27-Endstand.

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