Österreicher mit Erfolg haben diese Gewohnheiten

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Über 1.000 der erfolgreichsten Österreicher nahmen an einer Umfrage teil. Dabei zeigten sich einige Gemeinsamkeiten.

Kurz vorm Jahresende grübeln viele Österreicher über ihre Neujahrsvorsätze. Klar ist: Das Jahr 2019 soll erfolgreicher werden, als das vorherige. Egal in welchem Bereich. Doch wie gelingt das am besten? Inspiration könnte man sich von den erfolgreichsten Österreichern holen.

Die Sprachlern-App "Babbel" hat dafür 1.000 der erfolgreichsten Personen aus Österreich zu ihren Gewohnheiten befragt. Die Ergebnisse decken sich vor allem in fünf Punkten.

Klares Ziel

Egal was man im neuen Jahr erreichen möchte, sei es ein bestimmtes Gewicht, mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Achtsamkeit und Meditation, man sollte vorher genau wissen was das individuelle Ziel ist, wie man es erreichen kann und was eventuelle Stolpersteine auf dem Weg sein könnten. Nur dann ist man auf alles vorbereitet und findet heraus, was im individuellen Lernprozess Sinn macht.

Die Definition eines klaren Ziels und Plans erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit um 14 Prozent. Dabei geben die österreichischen Befragten an, dass ihnen besonders eine klare Entscheidung und ein realistisches Ziel helfen ihren Vorsatz umzusetzen. Österreichische Power-User sagen auch, dass ihnen ein konkreter Plan helfe, in dem sie festlegen wo sie zu welchem Zeitpunkt im Lernprozess sein wollen.

Sofort aktiv werden

Einer der größten Schlüssel zum Erfolg kommt gleich zu Beginn des Jahres: Wer sofort anfängt den Neujahrsvorsatz umzusetzen, hat eine 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit langfristig erfolgreich zu sein. Die Daten der österreichischen Babbel-Nutzer und von Nutzern weltweit zeigen, dass bei denen, die am selben Tag, an dem sie die App heruntergeladen haben, anfangen zu lernen, die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch ist erfolgreich ans persönliche Lernziel zu kommen. Wer sich also 2019 für das Fitnessstudio entscheidet, sollte seine Sportkleidung bei der Anmeldung gleich mitnehmen.

Wiederholung

Die Babbel-Daten zeigen eine starke Kohärenz zwischen Häufigkeit und Wiederholung einer Aktivität und dem Lernerfolg. Menschen, die regelmäßig üben und systematisch wiederholen, sind sogar drei Mal erfolgreicher. Die Daten der österreichischen Power User zeigen dabei einen interessanten Zusammenhang: Sie nutzen kurze ungenutzte Momente zum Lernen und machen diese zu ihrem speziellen Erfolgsgeheimnis.

Trotz Zeitmangel (53 Prozent) machen Österreicher so ihren Vorsatz zu einer Gewohnheit und zu einem Teil ihres Alltags. Diese ungenutzten Momente finden österreichische Nutzer überall im Alltag: 43 % der befragten Österreicher geben an beim Fernsehen, im Bad, beim Zähneputzen, oder auf der Toilette (21 Prozent), während der Hausarbeit (21 Prozent), im Stau (10 Prozent) oder beim Kochen (8 Prozent) zu lernen. Insgesamt lernen 5 Prozent der Österreicher sogar während langweiliger Meetings, Telefonate oder Dates.

50 Prozent der erfolgreichsten Nutzer lernen dabei 15 Minuten am Stück und nicht länger. So bleiben sie motiviert und interessiert und wiederholen regelmäßig das Gelernte. 70 Prozent der Österreicher nennen in der Umfrage deshalb den Babbel Wiederholungs-Manager als ihr Erfolgsgeheimnis. Power-User geben an jeden Tag oder mehrmals pro Woche zu lernen, damit lernen sie häufiger als andere Nutzer. Österreichische Power-User lernen zudem am häufigsten abends.

Motivation

Die eigene tiefe innere Motivation (intrinsische Motivation), zum Beispiel Spanisch zu lernen um sich im nächsten Urlaub mit Landsleuten austauschen zu können, lässt Menschen ihre Ziele wesentlich erfolgreicher umsetzen. Menschen, die einer äußeren Motivation nachgehen und keinen eigenen Antrieb haben, wie zum Beispiel Sprachen lernen für die Arbeit oder aus Gruppenzwang, sind damit auf lange Sicht viel weniger erfolgreich. Sie haben weniger Leidenschaft und Energie ihr Ziel zu verfolgen.

Wenn man also keine intrinsische Motivation hat, sollte man sich gut überlegen ob man diesem Neujahrsvorsatz nachgehen möchte, da die Erfolgschancen geringer sind: Nur 5 Prozent der erfolgreichsten Österreicher geben an, dass fehlende Motivation sie am Lernen hindert. Bei den restlichen Befragten sind es 37 Prozent.

Einsatz

Auch zeigt die Auswertung, dass man um 35 Prozent erfolgreicher ist, wenn man mit vollem Einsatz bei der Sache ist. Ist man hinter einer Sache dran, dann wachsen auch die Chancen auf mehr Erfolg. (slo/red)

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