Nach dem Debakel in der Olympia-Abfahrt regierten bei den rot-weiß-roten Läufern hängende Köpfe. Unsere Speed-Asse begaben sich auf Ursachenforschung und konnten sich den Rückstand auf das Podest nicht erklären. Wir haben die Stimmen aus Südkorea!
"Ich war schon verwundert, dass ich so weit hinten war. Ich kann es nicht sagen, aber ich hätte keinen Fehler gesehen. Ich hatte eigentlich echt ein gutes Gefühl. Natürlich bin ich enttäuscht. Wenn es wer verdient hat, dann der Aksel, da braucht man sich nicht schämen", erklärte Matthias Mayer nach dem Rennen.
Sein Sturz in der Kombi bereitete dem Kärntner schlaflose Nächte: "Ich musste die Zähne schon fest zusammenbeißen, aber es hat mich nicht gehindert, obwohl ich den Sturz schon gespürt habe, die Nächte waren sehr unruhig. Jetzt geht es gleich wieder in die Behandlung, hoffentlich funktioniert es im Super-G besser."
Kriechmayr: "Keine schlechte Fahrt!"
Bester Österreicher wurde Vincent Kriechmayr auf Platz sieben. Auch er konnte sich nicht erklären, warum es nicht zu mehr gereicht hat: "Die Stimmung ist getrübt. Es war eigentlich keine schlechte Fahrt, aber man muss das analysieren. Ich hätte geglaubt, dass ich vorne mitfahren könnte. Natürlich wollten wir eine Medaille holen, aber vielleicht liegt mir ja der Super-G besser."
Hannes Reichelt (12.) hat sich seine erste Olympia-Abfahrt auch anders vorgestellt: "Es war das Maximum, das ich herausgeholt habe. Mit dem Gefühl habe ich schon auch Rennen gewonnen. Ich habe keine Ahnung, warum es nicht zu mehr gereicht hat. Es waren nur Kleinigkeiten aber keine großen Fehler. Ich kann mir nichts vorwerfen."
(Heute Sport)